Wildeshausen - Mit einem klaren 93:61-Heimsieg gegen den Tabellenvorletzten Wilhelmshavener SSV haben die Basketballer des SC Wildeshausen die Saison in der Bezirksliga Nord als erste Mannschaft bereits abgeschlossen. In der Siebener-Staffel werden die Wildeshauser – das steht schon fest – Rang fünf belegen. „Das entspricht nicht ganz unseren Erwartungen“, gibt SC-Trainer Edward Brouwer zu. Die Zahlen des Spiels und der Serie:

5 Saisonsiege konnten die Wildeshauser Korbjäger in ihren zwölf Partien verbuchen – gemessen am eigenen Saisonziel deutlich zu wenig. Schließlich hatten sich die Wildeshauser vorgenommen, um den Aufstieg mitzuspielen. „Wir hatten mit vielen außergewöhnlichen Umständen zu kämpfen, deshalb können wir am Ende zufrieden sein“, erklärte SC-Sportchef Michael Haake. Unter anderem hatten die Wildeshauser häufig mit Verletzungen und anderen Problemen zu tun, so dass die Mannschaft häufig nicht in kompletter Besetzung auflief.

32 Punkte betrug am Ende der Vorsprung gegen Wilhelmshaven. Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt, denn die ersatzgeschwächten Gäste hatten keine reelle Chance. Lediglich bis zum 11:11 verlief die Partie ausgeglichen, weil sich die Hausherren zu viele Ballverluste leisteten. Danach setzte sich Wildeshausen aber über 23:11 bis zum Pausenstand von 44:16 deutlich ab. Brouwer: „In der zweiten Halbzeit konnten unsere Spieler nicht mehr die gleiche Konzentration aufbringen, so dass die Führung nur auf 32 Punkte anwuchs.“

30 Punkte erzielte in dieser Partie Andre Pavel – damit war er trotz einer kleinen Blessur bester Werfer im SC-Team. „Für ihn war es in diesem einseitigen Spiel sogar der Höchstwert in seiner Basketball-Karriere“, informierte Brouwer. Die weiteren Punkte für den SC teilten sich Manuel Möller (23), Tim Hoffmann (13), Rudi Finke (10), Christian Wendeln (8), Borchert Finke (7) und Philipp Weihs (2).

83,3 Prozent – so lautet die bislang beste Freiwurfquote der Bezirksliga, aufgestellt von Andre Pavel. Dafür erhielt der Wildeshauser eine interne Ehrung. Pavel verwandelte 20 von 24 Freiwürfen. Seine Quote könnte allerdings von Spielern anderer Mannschaften noch übertroffen werden.

215 Punkte gingen in dieser Saison auf das Konto von Topscorer Alex Grote – damit war er wieder einmal bester Schütze im Wildeshauser Team und wurde dafür geehrt. Auch in der gesamten Liga liegt er damit (noch) vorne. Den Bestwert bei den Dreipunkte-Würfen stellte Borchert Finke mit 29 auf.