Wildeshausen - In der Bezirksliga haben die Basketballer des SC die erhoffte Reaktion gezeigt: Nach der katastrophalen Leistung der Vorwoche in Oldenburg zeigten sich die Wildeshauser im Heimspiel gegen die TSG Westerstede II stark verbessert. Auch wenn es gegen den neuen Tabellenführer nicht zum Sieg reichte und der Sport-Club mit 71:92 verlor, war Coach Edward Brouwer durchaus zufrieden. „Die Mannschaft aus Westerstede ist einfach besser“, hielt Brouwer fest und fügte hinzu: „Deren Kader ist breiter und ausgeglichener, das Durchschnittsalter jünger. Man merkt, dass diese Mannschaft ganz andere Ziele hat als wir. Dies müssen wir einfach akzeptieren, und dafür haben wir eine gute Leistung gezeigt.“

Die Partie war nur wenige Minuten alt, da drohte den Wildeshausern eine weitere Schmach. Sie gerieten mit 0:8 in Rückstand. Doch dann lief es auch bei den Gastgebern besser, und sie verkürzten auf 8:10 (6. Minute). Bis zur Viertelpause zog der Favorit wieder das Tempo an und erspielte sich erneut eine Acht-Punkte-Führung – 15:23 hieß es aus Wildeshauser Sicht. Die Heimmannschaft ließ sich nicht abschütteln, sondern antwortete mit einem 8:0-Lauf und dem Ausgleich. Doch wieder schlug Westerstede gnadenlos zurück und zog wieder auf 23:36 davon. Bis zur Pause ging es dann weiter munter hin und her. Erst verkürzte Wildeshausen auf 35:38 (18. Minute). Die verbleibenden zwei Minuten nutzte TSG-Akteur Bahir Karmand, der gleichzeitig auch bester Korbjäger des Tages war, zu acht Punkten in Folge. Mit 35:48 wurden die Seiten gewechselt.

Fünf Minuten nach Wiederanpfiff, als die Gäste das Ergebnis auf 39:67 weiter ausbauten, war das Spiel dann im Prinzip auch schon gelaufen. „Trotzdem haben unsere Jungs nicht aufgegeben, und dass stimmt mich positiv“, meinte Brouwer hinterher. Seine Mannschaft verkürzte auf 54:71 nach dem dritten Abschnitt. „Es wäre sogar noch mehr drin gewesen, aber gerade im dritten Viertel haben wir auch einige Punkte liegengelassen“, ärgerte sich SC-Sportchef Michael Haake.

SC: Efe Alkanat, Christian Bexten, Borchert Finke (12 Punkte), Rudi Finke (8), Alex Grote (28), Tim Hoffmann (3), Manuel Möller (11), Dani Morina (5), Christian Wendeln (4)