WILDESHAUSEN - Die Idee war gut. „Der letzte Korb entscheidet“, schallte es von der Bank der Bezirksliga-Basketballer des SC Wildeshausen, als Michael Haake vier Sekunden vor dem Ende des Bezirkspokalspiels in der Halle der Wallschule ziemlich alleine auf dem Weg in Richtung der Zone des TuS Bramsche unterwegs war. Doch Haakes Wurf verfehlte sein Ziel. Damit waren die Gäste, die in der schon beendeten Punktspielserie Meister der 2. Regionalliga geworden waren, doch die Sieger in allen Kategorien: Sie hatten zuvor mit einem erfolgreichen Drei-Punkte-Wurf das 94:54 (25:9, 42:23, 71:34) erzielt.
Die Niederlage löste bei den Gastgebern keine Traurigkeit aus. Sie hatten sich gegen den Favoriten gut verkauft. „Die keine 100, wir über 50. Das ist okay“, fand Arne Tschöpe, mit 15 Punkten gemeinsam mit Dennis Frühauff erfolgreichster Werfer der Wildeshauser. Und auch SCW-Trainer Gerrit Finke war mit der Vorstellung seiner Spieler zufrieden. „Die Mannschaft hat sich gut verkauft“, sagte er nach der Dritt-Runden-Partie gegen die drei Klassen höher spielenden Bramscher.
Der TuS war nicht mit seinem kompletten Regionalliga-Team angetreten. Auch die US-amerikanischen Akteure waren nicht dabei. Die Mischung aus Spielern der zweiten, die kurz vor dem Oberliga-Aufstieg steht, und der ersten Mannschaft dominierte vor allem dank ihrer meist guten Abwehrarbeit. Der SCW steckte aber nie auf und hätte, wenn die Trefferquote bei den Freiwürfen besser gewesen wäre, das letzte Viertel sogar gewinnen können.
SC Wildeshausen: Tschöpe 15, B. Finke 9, P. Pavel 4, M. Pavel 6, Frühauff 15, Haake 2, A. Pavel 3, Brouwer, Wendeln, G. Finke.
