WILDESHAUSEN/BERLIN - WILDESHAUSEN/BERLIN/MC - Es sollte nicht sein: SC Wildeshausen hat den Aufstieg in die Badminton-Oberliga verpasst. Bei der Relegationsrunde, die am Wochenende von SG Empor Brandenburger Tor (EBT) Berlin III ausgerichtet wurde, kam das Team nur auf den dritten Platz. Aufsteigen werden VfB Merseburg und SG EBT Berlin III.
Den Knackpunkt der Aufstiegsrunde sah Abteilungsleiterin Astrid Naber in dem Ausfall von Spitzenspieler Martin Möllmann, der nicht kompensiert werden konnte. Daneben musste sich die Mannschaft im ersten Spiel gegen Merseburg an die ungewohnten Bedingungen einer Aufstiegsrunde gewöhnen, die den Wildeshausern bislang unbekannt waren. Als sie sich akklimatisiert hatten, war die erste Partie aber bereits 3:5 verloren worden.
Überragende Akteurin in den Reihen des SC war Sonja Grünewald, die in sechs Auftritten fünf Mal siegreich blieb. Gegen Merseburg gewann sie ihr Einzel 11:9, 11:7 und das Doppel an der Seite von Iris Schodlock 15:10, 15:3. Den dritten Punkt steuerte auf Seiten des Sportclubs Matthias Hütten (15:9, 15:7) bei. Knapp fiel dagegen die Niederlage von Andreas Kühling aus. Hätte er gewonnen, wäre der SCW mit Merseburg punktgleich gewesen.
Chancenlos war die Mannschaft in der Partie gegen die Gastgeber von SG EBT Berlin III. 1:7 wurde diese Partie verloren, in der nur Grünewald (15:7, 15:7) siegreich war.
Am besten lief es für die Wildeshauser in der Begegnung gegen BC Potsdam, die 7:1 gewonnen wurde. A. Kühling/Jens Schodlock, Grünewald/Iris Schodlock, Grünewald, A. Schierhold/Elske Wortmann, A. Kühling, M. Hütten und Jens Schodlock konnten in diesem Match punkten.
Naber zollte dem Team trotz der Niederlage allerhöchstes Lob, denn jeder habe vom ersten bis zum letzten Ballwechsel gekämpft. Trotz des verpassten Aufstiegs bleibt man in Wildeshausen optimistisch. „Wir werden im kommenden Jahr einen neuen Anlauf nehmen“, zeigt sich Naber unmittelbar nach dem verpassten Aufstieg schon wieder angriffslustig.
