WILDESHAUSEN - Einen ungefährdeten 2:0 (1:0)-Erfolg feierte Fußball-Bezirksligist VfL Wildeshausen im Verfolgerduell gegen den TuS Eversten. In einer Partie auf mäßigem Niveau hätte der Sieg durchaus höher ausfallen können, doch die Elf von Coach Manfred Klatte ließ ihre hochkarätigen Konterchancen in der zweiten Hälfte ungenutzt.

„Ich bin äußerst zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Das war das unser bestes Saisonspiel“, meinte Klatte. Seine Mannschaft hatte das Spiel in der ersten Halbzeit im Griff – ohne dabei allerdings zu glänzen. Die Gäste standen nach drei Ligaerfolgen in Serie völlig neben sich. „Kein Kampf, kein Biss – das Elementare im Fußball hat bei uns völlig gefehlt“, ärgerte sich TSE-Betreuer Helmut Westerholt.

Chancen blieben zunächst auf beiden Seiten Mangelware. Erst in der 24. Minute nutzte VfL-Regisseur Storven Schlicker bei seinem direkt getretenen Freistoß die schlecht postierte Gästemauer zum 1:0. Anschließend vergaben Stefan Wagner, Christopher Kramer und Jan Kreienborg gute Chancen für die Platzherren. Auf der Gegenseite hatte VfL-Keeper Denny Gerken bei zwei Versuchen von Sebastian Schwarz und Markus von der Spek nur wenig Mühe.

Auch nach der Pause hatte der Gastgeber mehr vom Spiel und kam schnell zum 2:0. Nach einer Flanke von Horst-Siegfried Eickhoff lenkte TSE-Abwehrspieler Mario Herold den Ball ins eigene Tor (49.).

Nachdem Kreienborg einen ersten gefährlichen Konter kläglich vergeben hatte, setzten die Gäste nach einer guten Stunde mit der Umstellung vom 4-4-2 auf 3-4-3 endgültig alles auf eine Karte, zeigten nun mehr Biss und kamen zur ersten herausgespielten Chance. Bei Christian Niermanns Schuss zeigte sich Gerken aber auf dem Posten.

Die offensive Ausrichtung des Gegners eröffnete den Gastgebern nun Räume. Diese nutzte der VfL zu vielen gefährlichen Kontern, doch Aleksander Möhlmann, Daniel Pasker, Eickhoff, Wagner und Schlicker verpassten die endgültige Entscheidung. Der Wildeshauser Sieg geriet jedoch nicht mehr in Gefahr. „Ich gewinne lieber 2:0 statt 5:0 – sonst wäre die Euphorie wieder ins Unermessliche gewachsen“, resümierte Klatte.