WILDESHAUSEN - Der Wassersportverein Wildeshausen (WSW) hatte in dieser Woche wieder Gäste. Der Studienblock „Kanu“ der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel, Fachbereich Erlebnispädagogik/Outdoortraining, fand wie bereits im vergangenen Jahr auf der Hunte statt. 16 Studentinnen und Studenten unterzogen sich zwei Tage lang am Bootshaus des WSW einer intensiven Schulung, um den sicheren Umgang mit Kajaks und Kanadiern zu erlernen. Anschließend erfolgte eine zweitägige Kanutour auf dem schönsten Teil des Flusses zwischen Wildeshausen und Huntlosen.

Das berufsbegleitende Studium bietet unter anderem Lehrern, Sozialpädagogen und Freiberuflern eine zusätzliche Qualifikation im Bereich der Erlebnispädagogik. Die Fachübungsleiterin Marion Himmel vom WSW leitete den Studienblock gemeinsam mit der Dozentin Karin Leven von der Fachhochschule.

Die Studenten sollen das Kanufahren als erlebnispädagogisches Medium kennen lernen und selbstständig erproben und ihr Wissen um ökologische Belange vertiefen. Neben der Praxis werden auch verschiedene theoretische Lehrinhalte vermittelt. Besonderen Wert legt Marion Himmel auf den Naturschutz, denn sie arbeitet als freiberufliche Umweltschutzingenieurin in Wildeshausen. Die Kanutour erfolgte deshalb unter naturschutzfachlichen Gesichtspunkten. Die Teilnehmer erfuhren Interessantes über die Besonderheiten der Hunte und über Flora und Fauna an und in dem Gewässer. Da passten die laufenden ökologischen Umbaumaßnahmen an der Hunte gut ins Konzept.