WILDESHAUSEN - WILDESHAUSEN - Ein alter Bekannter gewann den „4. City-Lauf“ des Lauf-Teams Wildeshausen: Wolfgang Grotelüschen (TuwAs Wildeshausen), der sich auch schon beim Wildeshauser Nikolauslauf und beim Lauf rund um Wildeshausen in die Siegerlisten eintragen konnte, zeigte der Konkurrenz in fabelhaften 36:57 Minuten auf der Hauptstrecke, den zehn Kilometern, am Sonnabend abermals die Hacken.

Bei optimalen Wetterbedingungen auf dem zwei Kilometer langen Innenstadt-Rundkurs hatten die Läufer kaum Zeit, die Schönheiten der Strecke bewusst wahr zu nehmen. Der Kurs führte die Teilnehmer am historischen Wildeshauser Stadtwall, der Alexanderkirche und dem „Alten Amtshaus“ vorbei.

Die Favoriten des 87 Teilnehmer umfassenden Zehn-Kilometer-Laufs setzten sich schon nach wenigen hundert Metern vom Hauptfeld ab. Schnell bildete sich eine Spitzengruppe um Grotelüschen, Oliver Theilmann (1. tco die bären) und Andreas Siegmund (RSC Visbek). Besonders Theilmann stellte sich als ein hartnäckiger Konkurrent für Grotelüschen heraus. Theilmann ließ sich auch durch Tempoverschärfungen nicht abhängen. Am Ende gewann Grotelüschen denkbar knapp nach einem Endspurt mit einem Vorsprung von gerade einmal drei Sekunden. Andreas Siegmund kam als Dritter eine gute halbe Minute später hinter dem Duo ins Ziel.

Im Rennen über vier Kilometer siegte Henrik Lübke aus Wildeshausen (Jahrgang 1992) in guten 17:05 Minuten. Nur neun Sekunden später kam der vier Jahre jüngere Niklas Wübbeler (LC Hansa Stuhr) ins Ziel, dicht gefolgt von Alexander Theile (SV Wildeshausen). Im Zwei-Kilometer-Lauf gewann der erst neunjährige Johannes Lübke aus Wildeshausen vor den gleichaltrigen Frederik Bartelt (VfL Wildeshausen) und Jule Schwarz (Metjendorf 04). Auf dieser Strecke gingen ausschließlich Junioren an den Start.

Im Start- und Zielbereich am Marktplatz organisierte der Lauf-Treff Wildeshausen in Zusammenarbeit mit der DAK-Geschäftsstelle Wildeshausen neben den üblichen Ständen mit Erfrischungsgetränken und Obst für die Läufer auch ein Rahmenprogramm für Sportinteressierte. Der so gennannte „Back-Check“ bot Gelegenheit, die Rücken- und Bauchmuskulatur zu messen. An einer weiteren Station konnten die Läufer und Besucher der Veranstaltung ihren prozentualen Körperfettanteil bestimmen lassen.

Torsten Iverssen vom LaufTreff war ob der organisatorischen Mühen mit der Resonanz der Läufer denn auch nicht ganz zufrieden: „Wir hätten gedacht, dass ein paar mehr Teilnehmer kommen würden. Beim Abendlauf im Juni waren schließlich 300 Läufer anwesend. Allerdings fanden da zeitgleich Vereinsmeisterschaften statt. Ich denke aber, dass wir Werbung für den Sport gemacht haben.“