Landkreis - Für Licht und Schatten sorgten die Volleyball-Mannschaften aus dem Landkreis an diesem Wochenende: In der Bezirksliga gewann der VfL Wildeshausen II seine beiden Partien mit 3:0 und 3:1, in der Bezirksklasse verlor die VSG Oldenburger Land mit 0:3 und 1:3.

Bezirksliga: VfL Wildeshausen II - TuS Steyerberg 3:0 (25:20, 25:21, 25:22). Der VfL wollte hier besser aussehen als bei der letzten 0:3-Niederlage. Mit nur acht Spielern sollte das keine allzu leichte Aufgabe werden, jedoch kehrte Steller Mike Hendrich zurück ins Team. Und tatsächlich setzte er die Angreifer immer wieder in Szene und glänzte zudem bei seinen Angaben. Sven Rauschenberger machte auf der für ihn ungewohnten Position des Liberos einen guten Job.

Steyerberg hatte Schwierigkeiten, am Wildeshauser Block vorbeizukommen, und konnte in den ersten beiden Sätzen nur zu Beginn mithalten. Lediglich im dritten Durchgang war es beim 23:22 noch spannend.

VfL Wildeshausen - VSG Hassel/Eystrup 3:1 (25:12, 25:14, 21:25, 25:20). Im vermeintlich einfacheren Spiel setzte der VfL die Gäste vor allem mit guten Angriffen von Horst Buchtmann von der Außenposition unter Druck und gewann die ersten beiden Sätze klar. Im dritten Durchgang ruhten sich die Wildeshauser etwas aus, Hassel kam in Schwung.

Im vierten Satz kehrte die Konzentration aber zurück und der VfL gewann das Spiel.

Bezirksklasse: VSG Oldenburger Land - SV BW Ramsloh II 0:3 (21:25, 18:25, 20:25). Den ersten Satz konnte eine konzentrierte VSG-Auswahl noch ausgeglichen gestalten. Im zweiten und dritten Abschnitt aber häuften sich die Fehler. „Konzentration und Aggression haben abgenommen“, meinte Spielertrainer Sven Warrelmann.

Die Annahme wurde schlechter, dadurch klappten die Zuspiele auch nicht mehr so gut. „Es war kein schlechtes Spiel, aber am Ende hat es nicht gereicht“, resümierte Warrelmann.

VSG Oldenburger Land - VG Veenhusen/Warsingsfehn 1:3 (25:23, 22:25, 18:25, 17:25). Das zweite Spiel lief ähnlich wie das erste: Der erste Satz war gut, anschließend schlichen sich Fehler ein. „Es wurde teilweise geschlafen“, sagte Warrelmann, der den Gegner als nicht so stark einschätzte. Positiv sah der Trainer nicht nur die Aufholjagd von 6:14 zum 21:21 im zweiten Satz: „Spielerisch haben wir uns definitiv verbessert. Das waren ordentliche Spiele“, war sein Fazit.

Mathias Freese
Mathias Freese Sportredaktion