Wildeshausen - Spaziergänger auf der Wildeshauser Burgwiese können seit Dienstag direkt am Karpfenteich Platz nehmen: Der ehemalige Vorstand des aufgelösten Frauenvereins Wildeshausen hatte veranlasst, eine Bank dort aufstellen zu lassen, als Erinnerung an den Verein, der sich seit 2014 in der Auflösung befunden hatte. Diese Bitte ist nun umgesetzt worden.
Finanziert wurde die knapp 500 Euro teure Bank aus dem bleibenden Vermögen des Vereins. Das hatten Hildtraut Seefeld-Iken, Doris Schauder und Kerstin Weimann im Oktober offiziell der Stadt beziehungsweise Bürgermeister Jens Kuraschinski übergeben. Insgesamt waren es 3440 Euro.
Das weitere Geld soll gemeinnützigen Zwecken in der Stadt Wildeshausen zugute kommen, so der Kinder- und Jugendfeuerwehr, der Gleichstellungs- sowie der Präventionsarbeit.
Auf der Bank Platz genommen haben am Dienstag schon einmal neben Kuraschinski, Seefeld-Iken und Schauder auch Gleichstellungsbeauftragte Majken Hjortskov.
Der Frauenverein, zu Anfangszeiten noch „Hausfrauenverein“, hatte 61 Jahre existiert. Als sich keine Nachfolge für den Vorstand finden ließ, beschlossen die Frauen, den Verein aufzulösen. Zum Schluss zählte er laut Schätzungen ehemaliger Mitglieder rund 125 bis 150 Mitglieder.
