WILDESHAUSEN - Beim VfL Wildeshausen bleibt auch in der Saison 2012/2013 vieles beim Alten. Im dritten Jahr in Folge starten die Rot-Weißen in der Fußball-Bezirksliga und haben nach dem sechsten Tabellenrang in der vergangenen Spielzeit ein klares Ziel ausgegeben. Wir wollen wieder einen ähnlichen Tabellenplatz erreichen. Wenn alles gut läuft, ist Rang vier möglich, sagt der neue VfL-Trainer Klaus Ebel.
Der 65-jährige Ebel übernimmt in der neuen Saison mit Assistent Peter Hölzen die Trainerposition von Jürgen Gaden und Peter Görke. Ebel kehrt damit zum zweiten Mal zum VfL Wildeshausen zurück. Bereits in der Saison 1988/1989 führte er den Club an der Seitenlinie von der Bezirksklasse in die Bezirksliga.
Im Kader des VfL gibt es indes nur wenige Veränderungen. Der Großteil der Mannschaft aus der Vorsaison ist zusammen geblieben. Lediglich die beiden Offensivspieler Marco Gruel (wechselt zum SV Tungeln) und Liridon Stublla (wechselt zum VfB Oldenburg II) verlassen den Verein.
Gruel soll durch Majues Gebhardt-Bauer vom Ahlhorner SV ersetzt werden. Zusätzlich kommt Mirsad Stublla von GW Kleinenkneten. Wir haben uns weder wesentlich verstärkt, noch wesentlich verschlechtert. Daher rechne ich mit einem Rang im oberen Tabellendrittel, sagt Ebel.
Dabei blickt das Trainerduo auf eine durchwachsene Vorbereitung zurück. Generell waren die Verantwortlichen mit den gezeigten Leistungen der Mannschaft in den Trainingseinheiten dennoch zufrieden: Die Jungs haben toll gearbeitet und gezeigt, dass sie mitziehen wollen.
Dennoch wechselten sich gute Leistungen etwa in der Partie gegen den Bezirksligisten SV Emstek (3:2) und schwache Vorstellungen wie bei der 2:3-Niederlage beim SV Arminia Rechterfeld (Kreisliga) ab.
Wie viele seiner Trainerkollegen ärgert sich Klaus Ebel über den späten Ferienbeginn in Niedersachsen in diesem Jahr: Vor vier Wochen konnten wir regelmäßig mit dem gesamten Kader trainieren, jetzt kommt die Urlaubszeit, und das spüren wir. Besonders schwer wiegen diese Ausfälle bei der ersten Pflichtaufgabe der Saison.
An diesem Mittwoch trifft der VfL Wildeshausen im Krandelstadion um 19 Uhr im Bezirkspokal auf den SV Höltinghausen. Mit Sascha Görke, Rene Tramitzke und Torwart Sebastian Pundsack fehlen Ebel zum Einstand direkt drei Stammspieler. Es ist natürlich nicht optimal, wenn drei wichtige Säulen der Mannschaft fehlen. Aber wir sehen die Pokalrunde als letztes Vorbereitungsspiel vor dem Saisonstart, sagt Ebel.
Bis zum Saisonstart in der Bezirksliga am kommenden Wochenende hat VfL-Trainer Ebel also noch Zeit, um an seinem Spielsystem zu feilen. Für das favorisierte 4-4-2-System fehlt dem 65-Jährigen ein dritter Stürmer im Kader. Aber bis zum ersten Heimspiel gegen den TV Jahn am Sonntag um 15 Uhr im Krandelstadion verspricht der neue Übungsleiter, eine schlagfertige Startelf aufs Feld schicken zu können.
