WILDESHAUSEN - Die Handballer des Gymnasiums Wildeshausen haben die große Überraschung nur knapp verpasst: Beim Landesentscheid des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ in Barsinghausen belegten die Jungen den zweiten Platz, die Mädchen wurden Dritte. Beide Teams gingen in der Wettkampfklasse II (Jahrgang 1992 bis 1995) an den Start. Als Gewinner des Bezirksentscheids Weser-Ems hatten sie sich für die nächste Runde qualifiziert.

Entscheidung in Spiel drei

Und vor allem die Jungen waren nahe dran, auch beim Landesentscheid Platz eins zu belegen und damit in das Bundesfinale einzuziehen. Nachdem sie gegen die Mannschaften des Felix-Klein-Gymnasiums Göttingen (24:23) sowie der Eichenschule Scheeßel (18:16) gewonnen hatten, brachte das Spiel gegen die Christopherus-Schule Elze die Entscheidung. Zwar verloren die Wildeshauser mit 21:27, Enttäuschung kam deshalb aber nicht auf. Denn im Kader der Elzer waren neben drei Spielern der Landesauswahl auch zwei Handballer der Jugend-Nationalmannschaft. „Die waren einfach besser“, gibt Andre Schröder-Brockshus zu. Der 20-jährige Handballer des Oberligisten TV Neerstedt hatte beide Wildeshauser Teams betreut.

Starke Konkurrenz

Auch bei den Mädchen war die Konkurrenz stark. Immerhin wartete hier mit der Humboldt-Schule Hannover der amtierende Bundessieger auf die Wildeshauser Schülerinnen. Trotzdem hielten sie bei der 10:16-Niederlage gegen das Team aus Hannover lange Zeit gut mit. Auch gegen das Gymnasium Buxtehude Süd, eine Kaderschmiede für angehende Bundesliga-Handballerinnen, verloren die Wildeshauser Mädchen (12:24). Einen versöhnlichen Abschluss des Landesentscheids gab es mit dem 20:4-Erfolg über das Team des Theodor-Heuss-Gymnasiums Wolfenbüttel.

Jungen: Ole Lehmkuhl, Yannick Dräger, Jan Lehmkuhl, Tino Auffarth, Hendrik Sander, Maurice Dräger, Andres Müller, Tim Albus, Jascha Osmers, Jan Busse.

Mädchen: Katharina Stuffel, Stephanie Schröder, Hanike Meyer-Ebrecht, Lisa Busse, Svea Kramer, Marie-Christine Saam, Anneke Lüschen, Jana Glowienka, Sarah Oelerking, Hedda Spille, Melina Schulze.