WILDESHAUSEN - WILDESHAUSEN/FJ - Zum dritten Treffen der „Senilos“ im Jott Zett haben Mandy und Andree Otte gestern ihren Nachwuchs, die 16 Monate alte Emily, mitgebracht. Mandy und Andree haben sich vor rund 13 Jahren im Wildeshauser Jugendzentrum kennen gelernt, das sich damals noch an der Kleinen Straße befand. Vor zwei Jahren heiratete das Paar. „Jetzt sind wir zu dritt“, sagte Mandy, geborene Kohlheim, als sich die glückliche Familie den übrigen „Senilos“ anschloss.
„Senilos“ nennen sich die heutigen Erwachsenen, die früher als Besucher oft täglich im Jott Zett weilten. Viele von ihnen haben sich 1995 am Umzug von der Kleinen Straße ins heutige Ida-Nieberding-Haus, die frühere Zigarrenfabrik, beteiligt.
Dort befindet sich heute ein moderner und gemütlicher Treff für Jugendliche. Als „Renner“ habe sich mittlerweile die Nutzung des Internets erwiesen, berichete Gerrit Knocke vom Jott Zett. Das Surfen im Netz laufe dabei kontrolliert, betonte Knocke und wies darauf hin, dass Seiten mit brisanten Inhalten für die Nutzer gesperrt seien. Jugendliche über 14 Jahren haben überdies die Möglichkeit, über ein internes Netzwerk Computerspiele gegeneinander zu spielen. Auf die Auswahl jugendgerechter Spiele werde dabei besonders geachtet, so Knocke.
Während heute die moderne Technik die Jugend begeistert, legten die „Senilos“ damals noch selbst Hand an. „Gib mir mal den Werkstattschlüssel“, sagte beim gestrigen Treffen zum Beispiel Volker Berding, der früher mit Johannes Schmitt der führende Werkstattmann gewesen ist, attestierte Knocke.
