Wildeshausen - Lange Zeit sah es sehr gut aus für den VfL Wildeshausen in der Landesklasse Süd. Doch die Handballerinnen bauten im zweiten Abschnitt mehr und mehr ab und kassierten durch eine ganz schwache Schlussviertelstunde noch ein deutliches 23:29 (16:16) gegen Frisia Goldenstedt II. VfL-Coach Udo Steinberg zeigte sich enttäuscht: „In der zweiten Hälfte war besonders unsere Abwehr an Harmlosigkeit kaum zu übertreffen.“

In der ersten Hälfte übernahm Wildeshausen von Beginn an das Kommando. Die Deckung mit der starken Torhüterin Christine Martinkowski als großer Rückhalt ließ den gegnerischen Angriff kaum zur Entfaltung kommen. Die Ballgewinne nutzten die Gastgeberinnen besonders in den ersten Minuten sowohl über Konter als auch nach schnellen und sicheren Kombinationen zu einer 5:1-Führung (5. Minute).

Langsam kämpften sich auch die Gäste ins Spiel. Besonders die Goldenstedterinnen Pia Lübbehusen und Jana Feder sorgten mit ihren Tore dafür, dass die Begegnung offener wurde. Zwar setzte sich die Steinberg-Sieben in ihrer letzten sehr guten Phase durch Sarah Oehlerking noch einmal auf 11:6 (15.) ab, doch nahmen nun die Fehler im Spielaufbau und die Abschlussschwächen bei den Gastgeberinnen deutlich zu. So war Goldenstedt II kurz vor der Pause auf Augenhöhe.

Nach Wiederbeginn blieben die Landkreislerinnen zunächst knapp in Führung, doch die Gäste ließen sich nun nicht mehr abschütteln. Die letzte Führung erzielte Katharina Abeln per Strafwurf zum 19:18 (39.), dann kippte das Spiel. Der Wildeshauser Angriff war nur noch ein laues Lüftchen. Fehler nutzten die Gäste nun konsequent aus. Goldenstedts Zweitvertretung hatte die Partie nach dem 25:21 (50.) sicher im Griff. In der Schlussphase ließen die Gastgeberinnen dann die Köpfe hängen.

Eine weitere Bewährungsprobe steht dem VfL bereits an diesem Dienstag um 20.15 Uhr ins Haus. In der Gymnasium-Sporthalle erwartet Wildeshausen die SFN Vechta II.