WILDESHAUSEN - Der Nachwuchs stand beim Turnier des RV Leichttrab im Mittelpunkt. Ninja Schlizio holte zwei Siege.

Von Michael Heinen

WILDESHAUSEN - Nahtlos ging es für die Organisationscrew des RV Leichttrab Wildeshausen weiter. Am Wochenende zuvor kämpften die Cracks in Wettbewerben bis zur Klasse S um Siege und jetzt stand das Reitstadion am Fillerberg ganz im Zeichen des Nachwuchses. Mit rund 1000 Starts erzielte der Club ein Rekordergebnis. Aus allen Teilen des Pferdesportverbandes Weser-Ems traten Nachwuchsreiter in Springen und Dressuren bis zur Klasse L an.

Im Dressurviereck feierte Ninja Schlizio einen fulminanten Doppelsieg. Im Sattel von Game Boy gewann sie die erste A-Dressur mit der Wertzahl 7,70. Im zweiten Wettbewerb ließ die Amazone der RFO Oldenburg die Konkurrenz gar mit der Traumnote 8,20 hinter sich.

Ebenfalls in bester Verfassung präsentierte sich Maren Harberts vom RC Frei Tempo Kirchhatten. Sie gewann mit ihrem Pony Nemo eine Prüfung der Klasse A und sicherte sich in der kombinierten Wertung der Klasse E Platz drei. Hier ging der Sieg an ihre Vereinskameradin Fenja Wiechers.

Im Parcours stand das traditionelle Wildeshauser Derby im Blickpunkt. In dieser Prüfung der Klasse A bekamen die Teilnehmer herkömmliche Sprünge in Kombination mit Naturhindernissen serviert. In der ersten Abteilung setzte sich Gesa Meyer (RFV Stedinger Sturmvogel) nach spannendem Zweikampf mit vier Zehntelsekunden Vorsprung vor Pia Vaske (RV Ahlhorn) durch.

Beste Springreiterin des Turniers war Victoria Klatte von der RG Klein Roscharden. Sie siegte nicht nur in der zweiten Abteilung des Derbys überlegen, sondern gewann auch das L-Springen im Sattel von Maybe Baby. Pia Vaske (Ahlhorn) und Vanessa Franz (Ganderkesee) trugen sich im Stilspringen der Klasse A in die Siegerlisten ein.