WILDESHAUSEN - Passend zur Jahreszeit präsentierte Wolfgang Sasse, Vorsitzender des VfL Wildeshausen, seinen Ausblick auf die Ziele der Arbeit des Vorstand als „Wunschzettel“. Der VfL hatte seine Schiedsrichter, Übungs- und Abteilungsleiter am Freitagabend zu einem Essen ins Restaurant Wolters eingeladen. Der geschäftsführende VfL-Vorstand mit Sasse und Eckhard Stolz (stellvertretender Vorsitzender Recht und Organisation), Ottmar Jöckel (stellvertretender Vorsitzender Finanzen) sowie Geschäftsführer Hubert Schlüter nutzte die Gelegenheit auch, um eine Bilanz seiner Arbeit seit der Versammlung am 18. April, während der er gewählt worden war, zu präsentieren.

1822 Mitglieder gehören zu dem größten Verein Wildeshausens. Das sind 80 mehr als im vergangenen Jahr. Mehr als 1000 Mitglieder sind unter 18 Jahre alt.

„Wir finden, dass wir uns als Mehrsparten-Verein intensiver austauschen müssen“, erklärte Sasse, warum der Kreis der Eingeladenen im Vergleich zu den Vorjahren vergrößert worden war. Der Verein sei zudem ohne die Arbeit der Übungsleiter und Schiedsrichter undenkbar, er würde nicht funktionieren.

„Zuerst ging es darum, den Bestand des Vereins zu sichern“, sagte Sasse in seinem Rückblick. Dazu sei es vor allem notwendig gewesen, die Finanzen in Ordnung zu bringen. Dank des großen Engagements aller Beteiligten sei es gelungen, einiges in Bewegung zu setzen. Eine weitere große Aufgabe war es, alle Übungsleiter mit Verträgen auszustatten, da der Verein so seiner Fürsorgepflicht nachkommen und Versicherungen bereit halten kann. Sasse bat darum, dass Übungs- und Abteilungsleiter die Möglichkeit wahrnehmen, sich über Einzelheiten beim Vorstand zu informieren.

Ein wichtiger Aspekt in der Arbeit des Vorstands war das Krandel-Stadion, das der VfL gepachtet hat. Ein Ergebnis sei, dass mit der Stadt ein neuer Vertrag abgeschlossen wurde, da der Verein unter den alten Bedingungen seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen konnte.

2009 soll der Verein mit seinen Sparten Handball, Fußball, Volleyball, Tischtennis, Turnen und Coronarsport mehr als 1900 Mitglieder haben. Das war der erste Punkt auf dem Wunschzettels des Vorsitzenden. Es sollen zudem viele Maßnahmen zur Qualifizierung von Mitarbeitern, Übungsleitern und Schiedsrichtern ergriffen werden. Sasse wünscht sich zudem, dass Mannschaften des Vereins in angemessene, also höhere, Spielklassen aufrücken und dass es mehr abteilungsübergreifende Veranstaltungen gibt. Weiterhin werde eine enge Zusammenarbeit mit allen Wildeshauser Vereinen sowie mit Rat und Verwaltung der Stadt angestrebt.