WILDESHAUSEN - Wolfgang Sasse ist der Vorsitzende einer Interessenvertretung Beachhandball. Sie nennt sich „Deutsche Beach Handball Vereinigung“ (DBHV) und wurde am Sonnabend in Lünen während der jährlichen Arbeitssitzung Beachhandball im DHB gegründet. Dies teilte der Wildeshauser mit.
Während der Sitzung wurden auch die Eckdaten der Beachhandball-Saison 2011 festgelegt. Sie wird vom 4. Juni bis zum 17. Juli ausgetragen. In diesem Zeitraum werden acht Master-Turniere gespielt, in denen es um die Qualifikation für das Finale geht. Teilnehmen werden an diesen Turnieren jeweils acht bis zehn Teams, für das Finale können sich je zwölf Frauen- und Männer-Mannschaften qualifizieren. Noch steht allerdings nicht fest, wo das Masters-Finale stattfindet, so Sasse. Da der DHB den Vertrag mit Cuxhaven gekündigt habe und noch keine verbindliche Regelung getroffen wurde, sei er beauftragt worden, kurzfristig eine Entscheidung herbeizuführen. Ein möglicher Austragungsort sei das Arriba-Bad in Hamburg.
Für die Planung und Organisation steht die DHBV zur Verfügung, so Sasse. Sie würde die bisher vom Beach Sport Verein Nord-West erbrachten Leistungen übernehmen. Die DHBV wird außer von Sasse bisher auch vertreten von: Karl-Heinz Reuter (Rostocker Beach Club, stellvertretender Vorsitzender), Anton Hollander (Beach Sport Verein Nord-West, stellvertretender Vorsitzender Spieltechnik), Katharina Wilcken (Rostocker BC, Öffentlichkeitsarbeit), Kai Bierbaum (Sand Devils Minden, Ansprechpartner Mitte) und Werner Eisenbach (Sand Sport Verein West). Benannt werden sollen noch ein stellvertretender Vorsitzender Finanzen sowie die Ansprechpartner Nord, Süd und Ost.
