WILDESHAUSEN - Fast vier Monate lief sie, die Klubmeisterschaft des Schachklubs Wildeshausen. Vier Monate lang entschieden die richtigen Strategien über Sieg und Niederlage, bis Zug um Zug, Spielfigur für Spielfigur der beste Spieler des Vereins ermittelt war. Die große Überraschung indes blieb am Ende aus: Mit Jens Kahlenberg setzte sich der klare Favorit durch.

Schon im Vorfeld der Entscheidungen galt Kahlenberg als aussichtsreichster Kandidat für den Gewinn der klubinternen Meisterschaft. Und er sollte den hohen Erwartung schließlich auch gerecht werden, erwies sich als nahezu unbesiegbar. Lediglich einen halben Punkt gab er ab, als Frank Schnitger ihm ein Unentschieden abringen konnte.

Während viele im Klub fest mit dem Sieg Kahlenbergs gerechnet hatten, stand Torsten Bührmann wiederum wohl nur bei den wenigsten auf dem Zettel. Der noch sehr junge Schachspieler wurde überraschend Vizemeister und musste in einem starken Turnier einzig gegen den neuen Klubmeister die Waffen strecken.

Auf Platz drei in der A-Gruppe des Klubs folgte dann mit Jürgen Koronoski erneut ein Routinier. Er hatte allerdings immerhin einen ganzen Punkt Rückstand auf Bührmann.

Das nächste große Turnier steht den Spielern vom SK Wildeshausen auch schon ins Haus. Am Freitag, 31. Juli, beginnt in der Gaststätte Kayserhaus, Kleine Straße 18, die dritte Auflage des Wildeshauser „Princess-Cup“, der bis Sonntag, 2. August, dauern wird.