WILDESHAUSEN - Für sein Angebot „Ambulanter Herzsport“ wurde der VfL Wittekind Wildeshausen am Dienstag mit dem „Pluspunkt Gesundheit“ vom Deutschen Turnerbund (DTB) ausgezeichnet.
Das Angebot gibt es beim VfL bereits seit über 20 Jahren. Es ist ein Programm zur Rehabilitation in Folge von Herzerkrankungen. Die zwei Übungsleiterinnen Lore von Kempen und Bärbel Offenbroich betreuen die Sportgruppe dabei zusammen mit einem Arzt. Auch ein Defibrilationsgerät ist zur Sicherheit immer dabei.
Gisela Lehmkuhl, die stellvertretende Vorsitzende und Geschäftsführerin des Turnkreises Oldenburg-Land, überreichte den beiden Leiterinnen die Urkunde zusammen mit zwei T-Shirts. Lehmkuhl wünschte den beiden Trainerinnen auch weiterhin eine so erfolgreiche Arbeit. Eigentlich wäre sogar Bärbel Offenbroich selbst für diese Ehrung zuständig gewesen – sie ist die stellvertretende Vorsitzende des Gesundheitssports im Turnkreis Oldenburg-Land. „Ich kann mir aber ja schlecht die Urkunde selbst verleihen“, lachte sie.
Um das Qualitätssiegel zu erhalten, mussten die Trainerinnen eine Ausbildung im Rehabilitationsbereich beim Niedersächsischen Turnerbund (NTB) absolvieren. Das heißt aber nicht, dass die Ausbildung von Offenbroich und von Kempen hiermit abgeschlossen ist. Das Qualitätssiegel „Pluspunkt Gesundheit“ gilt nur für zwei Jahre. In dieser Zeit müssen die beiden Trainerinnen insgesamt 16 Lerneinheiten nachweisen. Nach den zwei Jahren wird auf Antrag des Vereins die Qualität des Angebots nochmals überprüft.
Zur Ehrung der beiden Trainerinnen überreichten der Ehrenvorsitzende des VfL Wittekind, Willi Erdmann, und der zweite Vorsitzende Eckhard Stolz den beiden Frauen Blumen. Ihr Verein hat durch die Auszeichnung einige Vorteile. So erstatten die Krankenkassen einige der Kurse, die finanzielle Situation des Vereins kann verbessert und ein größeres Publikum erreicht werden.
