WILDESHAUSEN - WILDESHAUSEN/EB - Nachdem die Wildeshauser Trampolinturnerinnen beim Delmipokal bereits einen ersten Platz belegen konnten, war die Erwartung an die Turnerinnen entsprechend hoch vor dem Auftritt beim beim Nordseepokal. Sie wurden am Ende erfüllt, denn sie kamen auf den dritten Platz.
Beim Nordseepokal handelt es sich um einen überregionalen Nachwuchswettkampf, bei dem acht Mannschaften mit je sechs Teilnehmerinnen antreten. Die Besonderheit bei diesem Wettkampf ist, dass es kein Streichergebnis gibt.
Das Wildeshauser Trainergespann Ann-Christin Quatmann und Christoph Hülsmann ließen die Mädchen trotz der zum Schluss hervorragenden Leistungen in den Pflichtübungen L 3 und L 4 entsprechend höhere Kürübungen mit einer großen Schwierigkeit turnen. Zusätzlich durch den Druck, dass kein Mädchen abbrechen darf, sollte dieses ein Ansporn sein, zukünftig auch auf anderen Wettkämpfen auf höchstem Niveau zu turnen.
Die Taktik ging nach den ersten beiden Durchgängen auf. Hinter den sehr gut turnenden Mädchen des DTV zogen die Wildeshauserinnen als Zweite ins Finale ein. Während Alina Liehs, Jördis Knoblauch, Sarah Oehlerking, Melissa Huntemann und Jeannine Büttelmann auch die zweite Kür entsprechend meisterten, hatte Jessika Freutel nach dem sechsten Sprung einen Black Out und vergaß die weiteren vier Sprünge. Zwar turnte sie bis zu diesem Zeitpunkt eine gute Übung, trotzdem bedeutete ihr Abbruch den Verlust von etwa zehn Punkten.
Bei der Siegerehrung kam das große Zittern. Zunächst auf Silberkurs, dann der Absturz. Wie weit fiel die Mannschaft des VfL zurück? Die Befürchtungen, bis auf Platz fünf zurückzufallen, bewahrheiteten sich nicht. Das erturnte Punktepolster nach der ersten Kür war stark genug, lediglich einen Platz abgeben zu müssen. Am Ende freute sich vor allem Jessika Freutel über die Bronzemedaille für ihre Mädchen.
