WILDESHAUSEN - Herbst ist Raubfischzeit. Hecht, Zander, Barsch und Co. gehen jetzt gerne auf Beutejagd, um sich für die ganz kalte Jahreszeit wortwörtlich Speck anzufressen. Doch richtig Appetit schienen die Fische beim alljährlichen Raubfischangeln des Fischereivereins Wildeshausen nicht gehabt zu haben. Sieben Hechte und ein Barsch trug Vereinsvorsitzender Alfred Finke beim Wiegen ins Fangbuch ein. 29 Teilnehmer blieben ohne Fisch.
Viele Petrijünger hatten auf den großen Fang im Burgbergsee gehofft. Das Angelverbot wird hier nämlich nur für das alljährliche Raubfischangeln (und die Ferienpassaktion) des Vereins aufgehoben. Lediglich Tobias Siemer gelang es aber, einen Hecht im Ententeich zu fangen.
Besser machte es sein Bruder Frank Siemer. Mit knapp drei Pfund war sein „Esox“ schon der schwerste Fang des Tages. Der Hecht schnappte sich einen toten Köderfisch im Märchenwald-Altarm.
Hier versuchte auch Kevin Utech mit Erfolg sein Glück: Sein etwas leichterer Hecht brachte es auf 1426 Gramm – damit schrammte er um gerade einmal 19 Gramm am Raubfisch-Wanderpokal vorbei, auf dem sich Frank Siemer nach 1999 zum zweiten Mal verewigen darf. Dritter wurde Andreas Thielsch (Hecht, 1208 Gramm).
Während die Erwachsenen in diesem Jahr ihre Gemeinschaftsangeln beendet haben, darf sich die Jugendgruppe noch auf einen Angeltermin freuen: Am Sonnabend, 26. November, trifft sich der Nachwuchs um 15.30 Uhr zu einem Quappenangeln an der Hunte bei der Alexanderkirche.
Letzter offizieller Termin für den Fischereiverein Wildeshausen in diesem Jahr ist am Sonntag, 4. Dezember, 15 Uhr, die Jahreshauptversammlung im Hotel Gut Altona.
