Wildeshausen - Der VfL Wildeshausen muss im Abstiegskampf der Tischtennis-Bezirksoberliga Süd an diesem Freitag Farbe bekennen. Auswärts steht ab 20.30 Uhr der Kellergipfel gegen Blau-Weiß Lohne auf dem Plan. Einen ärgerlichen Punktverlust wie beim 8:8 in der ersten Halbserie wollen die Kreisstädter unbedingt vermeiden. Außerdem empfängt der VfL am Samstagnachmittag (16 Uhr) den sechstplatzierten VfL Emslage.
„Das wird ein schweres Spiel. In der Hinrunde haben wir uns schon schwer getan“, weiß Wildeshausens Kapitän Martin Hakemann. „Jetzt ist wohl auch Lohnes Spitzenspieler Friemel nach überstandener Verletzung wieder voll einsatzfähig. Wir sind also gewarnt – hoffen aber, durch einen Sieg noch mehr Druck auf den Drittletzten Ankum ausüben zu können.“
In der eigenen Halle hatte sich der VfL Wildeshausen eine 8:6-Führung noch aus der Hand nehmen lassen und musste zähneknirschend mit einem Remis Vorlieb nehmen. Die Tabelle weist den VfL aktuell mit 5:17 Zählern als Tabellenneunten aus, Lohne ist mit 2:18 Punkten Letzter. Das Momentum spricht für die Gäste aus dem Landkreis, die vor einer Woche dem Spitzenreiter Vorwärts Nordhorn ein Unentschieden abtrotzten.
Ungleich höher als in Lohne liegt die Messlatte für den VfL gegen den favorisierten VfL Emslage. Dennoch gibt die knappe 7:9-Pleite aus dem Hinspiel Anlass zur Hoffnung, dass zu Hause – ähnlich wie gegen Nordhorn – wiederum eine starke Leistung abgerufen werden kann.
