Wildeshausen - Nach dem etwas glücklichen Aufstieg trotz verlorener Relegation steigt jetzt auch schon wieder die Vorfreude: Die Volleyballer des VfL Wildeshausen starten in Kürze in ihr Abenteuer Verbandsliga.

„Im ersten Jahr kann das Ziel nur der Klassenerhalt sein, der schwer genug werden dürfte“, prognostiziert Spielertrainer Frank Gravel. Schließlich hat mit Conny Kramer einer der wichtigen Mittelblocker den VfL verlassen, um in der Nähe seines Studienortes beim USC Braunschweig in Zukunft Volleyball zu spielen. Da auch Marco Backhus aufgrund der Meisterschule nicht bei allen Spielen dabei sein kann, haben die Wildeshauser auf dieser Position die größten Probleme. Etatmäßige Mittelblocker sind nur Frederik Bartelt und Marco Backhus, so dass Linh Nguyen, Maik Backhus und ab dem zweiten Spieltag auch Phillip Ahlers auf dieser Position aushelfen müssen.

Aufgrund des großen Kaders in der vergangenen Saison und weiterer interessierter Spieler startet der VfL in Zukunft auch mit einer zweiten Herrenmannschaft in der Kreisliga. Dort werden aus dem alten Kader Phillip Ahlers, Säk Penyu und Eike Mildes mit an den Start gehen, um im Notfall aber auch in der ersten Herren auszuhelfen.

In der kurzen Saisonvorbereitung werden die VfL-Volleyballer zunächst am Samstag, 19. August, bei einem Turnier des TV Levern in Nordrhein-Westfalen starten und dort auf Verbandsliga- und Oberliga-Mannschaften treffen. „Gleich ein echter Härtetest“, erklärt Gravel. Eine Woche später starten die Wildeshauser beim Turnier der Tecklenburger Land Volleys. Einen ersten Vorgeschmack unter Wettkampfbedingungen gibt es dann am Samstag, 2. September, beim Verbandspokal ebenfalls bei den Tecklenburger Land Volleys.

Studien- und berufsbedingt können die Wildeshauser nur selten mit dem kompletten Kader trainieren, was die Vorbereitung ein wenig erschwert. Da die meisten Spieler aber seit einiger Zeit zusammenspielen, sollte das kein zu großes Handicap sein.

Am 16. September startet der Aufsteiger mit Heimspielen gegen die SG Ofenerdiek/Ofen und Tecklenburger Land Volleys III in die Saison. Insgesamt scheint die Liga ziemlich ausgeglichen zu sein, „in vielen Spielen wird es auf die Tagesform ankommen“, glaubt Gravel. Er peilt Platz sechs an, der zum direkten Klassenerhalt reichen würde.