WILDESHAUSEN - „Marktführer“ – dieses Etikett wollen sich die Geschäftsführer Volker Sternberg und Christian Freitag selbst nicht anheften. Das brauchen sie aber auch gar nicht, weil es andere für sie tun. Zum Beispiel die Verantwortlichen des renommierten Golf Clubs St. Leon Rot, die dem Wildeshauser Unternehmen „Private Greens & FiberGrass International GmbH“ gerade einen höchst lukrativen Auftrag erteilt haben. Sternberg und Freitag sind mit ihrem Team beteiligt am Bau der wahrscheinlich größten und professionellsten Golf-Trainingshalle der Welt.
„Sie haben uns über die Jahre beobachtet und sind von der Qualität unserer Projekte überzeugt“, freut sich Freitag, der zusammen mit seinem Kompagnon Sternberg seit zehn Jahren im Geschäft ist. Im Laufe der Zeit sind die beiden Inhaber in der ganzen Golfwelt bekannt geworden als die „Revolutionäre“ der synthetischen Greens. Ihre ständigen Innovationen und Weiterentwicklungen haben ihnen überall große Anerkennung eingebracht, wie sie nicht ohne Stolz berichten.
Für den Golf Club St. Leon Rot bei Heidelberg, eine der ersten Adressen des europäischen Golfsports, fertigen die Wildeshauser das „Innenleben“ der so genannten Short Game Leistungshalle für das ganzjährige Training der besten Mannschaftsspieler des Clubs. Sie erhalten in dieser Anlage perfekte Bedingungen für effizientes Üben vor allem auch im Winter des im Golf für den Erfolg ausschlaggebenden kurzen Spiels, das Chippen und Putten. Die höchsten professionellen Ansprüchen genügenden synthetischen Greens und Abschläge bauen Sternberg, Freitag und ihre Spezialisten. Der Startschuss für das millionenschwere Vorzeigeprojekt fiel Ende Juli, den ersten Spatenstich setzte der Präsident des Golf Clubs St. Leon Rot, Dietmar Hopp, auch bekannt als milliardenschwerer Mäzen des Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim. In Betrieb gehen soll die Halle mit Übungs- und Vorgrüns auf über 1700 Quadratmetern und zwei Ebenen sowie zehn Abschlagsplätzen für lange Schläge Ende Herbst.
Mit diesem Auftrag ist „Private Greens“ nach Überzeugung der Firmeninhaber endgültig an der Spitze der ersten Liga angekommen. Aber auch schon vorher haben die Wildeshauser, zu deren Auftraggebern weitere namhafte Golfclubs in Deutschland wie GC Gut Lärchenhof, GC München Eichenried, GC Riedhof oder GC Berlin Wannsee zählen, aber auch Spitzenclubs in ganz Europa und zurzeit bereits etwa 850 Privatkunden, mit spektakulären Objekten auf sich aufmerksam gemacht. So bauten sie das erste von neun Golfgreens in 1800 Metern Höhe in den Bergen von Saas Fee in der Schweiz, errichteten für die erfolgreiche deutsche Tour-Proette Anja Monke eine Trainingsanlage in deren Garten und fertigten die nach ihren Angaben längste synthetische Abschlaglinie der Welt in der Golf City Pulheim.
Sternberg und Freitag sind selbst leidenschaftliche Golfer und haben ihr Hobby zum (einträglichen) Geschäft gemacht. Entdeckt haben sie die Kunstwelt des Golfs vor zehn Jahren in den USA. Dort lassen sie auch heute noch ihr Material fertigen. Die Umsetzung der Kundenwünsche erfolgt jedoch nach dem ausgetüftelten System von „Private Greens & Fiber Gras“ in Wildeshausen. Und das so perfekt, dass inzwischen – wenn gewünscht – die berühmtesten Greens der Welt nachgebaut werden können. „Unsere Anlagen sind von den besten Bahnen der Welt nicht zu unterscheiden, und sie sind absolut naturgetreu“, sagt Volker Sternberg. Für ihre Kunstprodukte sprächen unter anderem die geringen Pflegekosten. Herkömmliche Grüns müssten täglich gemäht und regelmäßig gedüngt werden. „Unsere sind ganzjährig bespielbar und haben eine lange Lebensdauer, sie sind pfeilschnell und absolut spurtreu“, fügt Christian Freitag hinzu.
Sogar in St. Andrews, der schottischen Wiege des Golfsports, sei man schon auf das professionelle Produkt aus Norddeutschland wohlwollend aufmerksam geworden, sagen Sternberg und Freitag.
