WILDESHAUSEN - „Fesche Hasen und flotte Autos“, so lautete das Motto der Schau des Kaninchenzuchtvereins I 102 Wildeshausen. Zum dritten Mal in Folge stellte der Verein am Wochenende im Autohaus Wilke an der Glaner Straße seine züchterische Arbeit des Jahres der Öffentlichkeit vor. Wo sonst Karossen ihre Abnehmer finden, hatte der Vorsitzende des Kaninchenzuchtvereins, Kurt Oltmanns, mit seinen Mitgliedern eine Zuchtschau mit 177 Tieren aufgebaut.
Oltmanns bedankte sich bei Guido und Christina Wilke, die in diesen Tagen das 30-jährige Bestehen ihres Autohauses feiern können. Sie hatten die Ausstellungshalle nicht nur kostenlos zur Verfügung gestellt, sondern zahlten auch gleich den Eintritt für die Gäste. Auf diesem Wege kamen 300 Euro zusammen.
Höhepunkt des Tages war die Bekanntgabe des Gesamtsiegers des Stadtehrenpreises. Wildeshausens stellvertretende Bürgermeisterin Christa Plate nahm die Pokalübergabe vor: Mit 580,5 Punkten für die Rasse Helle Großsilber erhielt der Vorsitzende Kurt Oltmanns den Pokal. Zugleich wurde er Vereinsmeister in der Kategorie beste Zuchtgruppe (387). Die zweitbeste Zuchtgruppe (Deutsche Kleinwidder grau-weiß) stellte Rolf Dieter Kramer (386,5).
Der Preis fürs beste Jungtier (Schwarzgrannen) ging an die Zuchtgemeinschaft (ZGM) Harms (8/6). Das beste Tier der Schau kam aus dem Stall von Kurt Oltmanns (97,5). Den Landesehrenpreis erhielten Kuno Harms (Blaue Wiener und Graue Wiener mit 97 und 97,5 Punkten) und Kurt Oltmanns (Helle Großsilber) mit 97 Punkten. Den Kreisverbandsehrenpreis konnten die ZGM Uhlenberg-Hinrichs für die Rasse Angora (97,5), Sarah Deeken (Kleinsilber-schwarz) und Rolf Dieter Kramer (Klein Widdder wildfarben grau-weiß) mit jeweils 97 Punkte entgegennehmen. Das beste Tier der Jugend stellte Dennis Weete (Zwerg-Widder schwarz) mit 96,5 Punkten.
Eingangs hatte Kreisverbandsvorsitzender Rolf Frerichs, die gute Zuchtarbeit im I 102 gewürdigt. Zugleich lobte er die Jugendarbeit der Kaninhop-Gruppe von Anja Abel. Auch die stellvertretende Landrätin Christel Zießler, MdL Karl-Heinz Bley und Christa Plate lobten die Arbeit der Züchter. „Des Herren Auge bringt das Tier zum Siegen“, erklärte Plate. Es gehöre Sachkenntnis und gutes Auge dazu, um Zuchterfolge wie diese vorweisen zu können.
