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NWZonline.de Sport

Aus Nethen zur Wakeboard-WM in Argentinien

09.02.2019

Wilhelmshaven /Buenos Aires Lukas Rebiewski ist erst 14 Jahre alt, kommt aber nun schon ganz groß heraus: Der Wilhelmshavener reist an diesem Samstag als jüngstes Mitglied der Wakeboard-Nationalmannschaft zur WM nach Buenos Aires. Ab dem 14. Februar werden die Titelkämpfe im Pampa Cable Park in der argentinischen Hauptstadt ausgetragen.

Empfohlen hat sich Rebiewski, dessen „Haus-Trainingsstrecke“ die Anlage im Beachclub in Nethen (Kreis Ammerland) ist, durch den Gewinn des deutschen Meistertitels im vergangenen Sommer. In Beckum besiegte er dabei altbekannte Konkurrenten, gegen die er zuvor das Nachsehen gehabt hatte. „Ich wusste, dass ich die Chance habe, mich endlich mal gegen meine Hauptkonkurrenten durchzusetzen“, sagte Rebiewski nach seinem Triumph: „Und zum Glück hat es dann in Beckum auch geklappt. Ein tolles Gefühl, ganz oben auf dem Treppchen zu stehen.“

Auch einen internationalen Einsatz hat Rebiewski schon in seiner Vita stehen: Bei den U-15-Titelkämpfen in Mailand verpasste er das Podest jedoch. Nach zwei Stürzen in den Halbfinalläufen belegte er einen starken zehnten Platz: „Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Das war eine krasse Erfahrung, und die Konkurrenten haben ein sehr hohes Niveau gezeigt.“

Jetzt geht es also noch weiter weg, noch höher hinaus. Rebiewski, der Jüngste im 13-köpfigen Nationalteam, weiß erst seit Dezember, dass er mit zur WM fliegen darf. Das stellte ihn vor einige Schwierigkeiten: „Ich konnte kaum noch trainieren, das war ein bisschen blöd“, erklärte er. Die Anlage in Nethen wurde umgebaut, außerdem war es sehr kalt. In den Zeugnisferien wollte er eigentlich auf einer anderen Anlage trainieren, doch da waren die Seen zugefroren.

Kälte macht ihm sonst nicht so viel aus: „Ich bin auch schon auf Schnee gefahren“, berichtet Rebiewski und erklärt: „Dann konzentriere ich mich auf einen Trick, fahre nur zwei Runden und gehe dann unter die warme Dusche – oder in Nethen in den warmen Whirlpool.“

Am 29. Dezember hat der 14-Jährige noch trainiert – auf der Anlage in Hooksiel, auf der er einst das Wakeboarden erlernte. „Ich war da oft mit meiner Familie zum Eisessen und wollte das unbedingt mal machen“, erinnert sich Rebiewski: „Dann durfte ich einmal mitmachen und es hat mir sofort gefallen.“ Jetzt geht er in seine sechste Saison – und die zweite im Kader des deutschen Nationalteams.

Für die WM hat er schon große Ziele: „Ich will auf jeden Fall Spaß haben – aber auch ins Finale. Es gibt viele, die etwa gleich gut sind. Da kommt es auf Kleinigkeiten an, wie man mit dem Lift klarkommt zum Beispiel“, erörtert Rebiewski und ergänzt selbstbewusst: „Ich hab Chancen.“

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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