Wilhelmshaven/Friesland - Nichts Neues von den heimischen Handball-Landesligisten – und das ist gleichzeitig eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute: der Tabellendritte WSSV gewann das Derby gegen TvdH Oldenburg II nach einem seriösen Auftritt mit 27:23, die HG Jever/Schortens hielt beim 28:35 in Bremen zwar gut mit, war letztlich aber chancenlos.
WSSV - Oldenburg 27:23
Die Gastgeber haben in der Liga die meisten Treffer erzielt. Im Derby wurde zwar auch aus allen Rohren gefeuert, mit 11 Treffern vor und 16 nach der Pause blieb die Ausbeute aber bescheiden. Am souveränen Erfolg in einem Spiel mit viel Tempo, aber auch mit vielen Fehlern auf beiden Seiten änderte das aber nichts.
Für den ebenso emotionalen wie unterhaltsamen Höhepunkt der Partie sorgte der eingewechselte Torhüter Julian Schopp, der in der Schlussphase drei Bälle kurz nacheinander parierte und so mit dafür sorgte, dass der Gast nach dem zwischenzeitlichen 18:13 (41.) und 22:16 (47.) für den WSSV nie näher als auf drei Tore herankam. Beim Gastgeber hob Trainer Gerold Eden die Leistung von Dominic Schwarzenberger in Abwehr und Angriff hervor.
WSSV: Janssen, Schopp; Herrmann 8, Fritz 7, Schwarzenberger 4, Sieger 4, Eberhardt 1, Klostermann 1, Politze 1, Enxing 1, Eden, Heinrich, Bußmann, Uhlhorn
Bremen-Ost - HG 35:28
„Einstellung und Leistung haben gestimmt“, bilanzierte HG-Trainer Enno Bruhnken einen Auftritt, bei der den Gästen erst am Ende die Luft ausging. Zehn Minuten vor Schluss hatte der zwölffache Torschütze Tim Arends für die HG noch zum 25:28 getroffen.
HG Jever/Schortens: Gräf, Meinen, Rocker; Arends 12/8, Bergmann 7, Laurinat 3, Janßen 3, Lohner 2, Feldmann 1, Giljan, Verbücheln, Palum
