Wilhelmshaven/Heidmühle - Der WSSV und die SG Wilhelmshaven beteiligten sich am Bezirksentscheid im Deutschen Mannschaftswettbewerb Schwimmen in Delmenhorst und Lohne. Die heimischen Frauenteams landeten auf den Plätzen 9 und 13. Die SG-Männer kamen nach einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 2100 Punkte auf Platz fünf und verpassten eine bessere Platzierung nur knapp. Bei diesem Wettbewerb wird das gesamte Wettkampfprogramm des Schwimmens (außer Staffeln) jeweils zweimal geschwommen. Jeder Teilnehmer darf maximal fünfmal starten
Wilhelmshavener SSV
Unter 15 Frauenmannschaften landeten die Schwimmerinnen des WSSV in der Bezirksliga auf Rang 13. Durch krankheitsbedingte Ausfälle mussten die WSSV-Trainer sowohl kurz vor Beginn als auch während der Veranstaltung die Streckenbelegung anpassen. Dadurch wurden unter dem Strich nur 31 der 34 geforderten Schwimmstrecken absolviert.
Manja Weber (Jahrgang 1998) erzielte bei ihren fünf Starts 2307 Punkte und steuerte damit den Löwenanteil zum Mannschaftsergebnis von 8108 Zählern bei. Lina Thomßen (2001) kam auf 1706 Punkte, die weiteren Teamkolleginnen waren aufgrund ihres jungen Alters oder weniger Starts nicht ganz so erfolgreich, kämpften aber um jeden Zähler.
So waren die Trainer Trainer Ilona Horst und Stefan Tramnitzke mit dem Abschneiden unter den gegebenen Umständen zufrieden.
Zum Frauenteam des WSSV zählten neben Weber und Lina Thomßen auch Maike Amelsberg (2002), Janne Thomßen (2009), Miriam Obersteller (1993), Katharina Reese (2006), Janina Reese (2008), Cataleya Szokolinski (2013), Lotta Feus (2012) und Amelie Oldenettel (2013). Unterstützt wurde das Team von den Kampfrichtern Garnet Thomßen, Sabine Titz und Olaf Amelsberg.
SG Wilhelmshaven
Die 16 Aktiven bestritten 17 verschiedene Wettkämpfe. Die beiden jüngsten Teilnehmerinnen, Feenja Hütter (2009) und Femke Marderwald (2010), sprangen kurzfristig ein und feierten eine erfolgreiche Premiere. Für Feenja Hütter fiel als Belohnung noch eine weitere Qualifizierungszeit über 200 m-Brust für die Bezirksmeisterschaften ab.
Insgesamt wurden 24 persönliche Bestzeiten erreicht. Dabei ragte der Auftritt von Celina Haake über die 1500 m-Freistil heraus. Die SG-Schwimmerin steigerte ihre persönliche Bestzeit um satte 41 Sekunden. Renke Röben verbesserte sich über 800 m-Freistil um 21 Sekunden.
Celina Haake (Jg. 2007) konnte sich in der Einzelwertung über 100 m-Freistil ebenso wie Martje Marie Hackmann (Jg. 2008) über 100 m-Lagen den ersten Platz jeweils mit vier Sekunden Vorsprung sichern.
Unterstützt wurden das SG-Team von Sven Becker, Hannah Everts, Ulrike Oncken-Röben als Kampfrichter und Yvonne Dankert als Trainerin.
