Wilhelmshaven - Alles oder nichts heißt es am Samstagnachmittag für die Herren 40 der Jade-Tennis-Gesellschaft (JTG) – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes: Nur wenn die Jadestädter ihr letztes Regionalliga-Heimspiel (ab 14 Uhr, Freiligrathstraße) gegen Spitzenreiter TC Alsterquelle mit 6:0 gewinnen, können sie den Gästen den Norddeutschen Meistertitel in letzter Sekunde noch vor der Nase wegschnappen. „Rein theoretisch reicht auch ein 5:1, danach müsste in Sachen Satz- oder Spieldifferenz aber fleißig gerechnet werden“, sagt der verletzte JTG-Spieler Christian Bathelt.
6:0? nicht unmöglich
Wie realistisch ist ein 6:0-Coup der Jadestädter über den bislang noch unbesiegten Tabellenführer aus Henstedt-Ulzburg? „Grundsätzlich nicht unmöglich“, sagt Bathelt. „Das hängt allerdings von mehreren Faktoren ab. Reist der Gegner in Bestbesetzung an, wird es sehr, scher schwer. Wenn nicht, haben wir an allen Positionen eine Chance. Dann entscheidet die Tagesform.“
Gespannt sein dürfen die Tennis-Fans, ob die Fahlke-Brüder Gerhard und Benjamin am Samstag aus dem Bus steigen. Die ehemaligen Bundesliga-Spieler sind in Einzel und Doppel noch ungeschlagen, gleiches gilt für Ingmar Deneke, der eine 6:0-Einzelbilanz mit an die Jade bringt.
„Oben“ sind auch die Gastgeber mit Marc Senkbeil (4:2), Mathias Gerke (5:2) und Mirko Bathelt (3:2) gut aufgestellt. Dahinter aber drückt der Schuh: Thomas Stolte (4:1) spielt eine gute Winterrunde, ist aber ebenso angeschlagen wie der im Einzel bislang noch sieglose Arnd Grefe (0:4).
