Wilhelmshaven - Für die Gastgeber lief in den ersten 45 Minuten eigentlich alles nach Plan. Zwar erwischte Wangerland den besseren Start und gingen nach zwölf Minuten durch Henning Fähnders auch in Führung. Davon ließen sich die Gastgeber jedoch nicht beirren, spielten ihr Spiel weiter und in der 21.Minute erzielte Julian Mülder nach einer Ecke den Ausgleich.

Das 2:1 war eine Kopie des Tores zum 1:1, erneut war Mülder nach einer Ecke zur Stelle und drehte die Partie. Thore Hartmann sorgte in der 44.Minute für die vermeintliche Vorentscheidung. „Ziel war, nach der Pause das 4:1 zu machen und wir hatten die Chancen dazu- Wenn das 4:1 gefallen wäre, wäre das Spiel durch, so haben wir uns das Leben schwer gemacht“, sagt Frisia-Coach Florian Eilts.

Aber auch die Gäste haben sich viel für den zweiten Durchgang vorgenommen. „Wir haben uns noch mal gepuscht, wollten die erste Viertelstunde nach der Pause ordentlich pressen und das ist ja auch gut gelungen“, sagt Torben Wehmeyer, Coach der Wangerländer. Mit einem Doppelpack gelang Jan Rieken in der 58. und 65.Minute der Ausgleich und eine Viertelstunde vor Spielende brachte Michel Hinrichs die Gäste wieder in Führung.

Schließlich war es in der Nachspielzeit Pascal Richter, dem der 4:4-Ausgleich und somit der Endstand gelang. „Es war schon ein leistungsgerechtes Remis, wenn auch vom Zeitpunkt gesehen ein ärgerliches von unserer Seite“, fügt Wehmeyer an. „Es war ein offenes Spiel. Mitte der zweiten Hälfte haben wir das Spiel bestimmt, haben nach dem 4:3 einen Gang zurückgeschaltet und noch das 4:4 gefangen, aber so ist das im Fußball. Es war ein gutes Spitzenspiel auf Augenhöhe. Heute haben wir ein Spitzenspiel Remis gestaltet, das Spitzenspiel gegen Wiefelstede haben wir verloren und das nächste Spitzenspiel werden wir gewinnen“, kündigt Wehmeyer schmunzelnd an.

Aus Frisia-Sicht ist das Ergebnis auch ärgerlich. „Wir hätten den Sack zu machen können, haben aber spielerisch nicht an die letzten Leistungen anknüpfen können. Vielleicht kam dieser Schuss vor den Bug genau zur richtigen Zeit, das alle sehen, das nichts von allein läuft und einem nichts geschenkt wird“, sagt Florian Eilts.

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Andreas Kempe
Andreas Kempe Nordwest-Fußball