Wilhelmshaven - Am Sonntagvormittag trafen sich auf dem Kunstrasenplatz an der Freiligrathstraße in Wilhelmshaven der WSC Frisia Wilhelmshaven II und der ESV Wilhelmshaven zum Kreisliga-Derby. Der WSC Frisia II gewann das Spiel mit 3:1 und profitierte von zwei Elfmetern.
In der ersten Minute ging der ESV in Führung, doch wurde dieser Treffer wegen abseits nicht anerkannt. Auf der anderen Seite wurde ein Frisia-Akteur im Sechzehner an der Torauslinie regelwidrig zu Fall gebracht, den fälligen Elfmeter verwandelte Christoph Hesshaus sicher.
Beide Mannschaften neutralisierten sich weitgehend, es gab keine Drangphase einer Mannschaft, dafür aber doch den einen oder anderen Fehlpass. Bei einigen Abschlüssen, oder Abschlussversuchen, wurde etwas zu hastig der Erfolg gesucht, oft war ein Bein oder ein Körper dazwischen. In der 17.Minute konnte der ESV-Schlussmann einen Fernschuss nicht festhalten, der Ball landete vor den Füßen von Julian Mülder und der nutzte seine Chance zum 2:0.
Der ESV spielte sein Spiel weiter, lief nicht ins offene Messer und so fiel noch vor der Pause der Anschlusstreffer. Eine Halb-Flanke in den Sechzehner nahm Mohamad Khodr direkt und chipte den Ball am Frisia-Keeper vorbei zum 2:1. Die zweite Hälfte hatte im Grunde keine nennenswerten Vorkommnisse zu bieten, bis auf einen weiteren Elfmeter für den WSC Frisia II. Nach einem Foul an Julian Mülder im Sechzehner verwandelte Dennis Müller den Strafstoß zum 3:1-Endstand.
„Durch diese beiden Elfmeter haben wir uns schon selbst aus dem Spiel genommen, das war sehr schade“, sagt ESV-Coach Günther Frerichs. „Die Jungs haben ansonsten ganz gut mitgespielt, es war ein ausgeglichenes Spiel, aber uns fehlt derzeit einfach das Quäntchen Glück“.
Der Derbysieg schmeckt den Frisia-Verantwortlichen natürlich sehr. „Die Jungs haben den Matchplan, gerade in der ersten Hälfte gut umgesetzt, das sah man auch an den beiden ersten Toren. Praktisch aus dem Nichts fiel dann der Anschlusstreffer, aber die Mannschaft hat mit Moral das dritte Tor gesucht und auch gefunden“, sagt Tim Eisenhauer aus dem Trainerteam des WSC Frisia II. „Der Sieg geht in Ordnung, in der zweiten Hälfte haben aber beide Mannschaften bei den Temperaturen auch mit zunehmend fehlenden Kräften zu tu gehabt“.
