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Volleyball WSSV verschafft sich etwas Luft im Abstiegskampf

Die WSSV-Frauen (v.l. Tomke Wegmann und Jennifer Salbego) gewannen gegen Stapelmoor mit 3:1.

Die WSSV-Frauen (v.l. Tomke Wegmann und Jennifer Salbego) gewannen gegen Stapelmoor mit 3:1.

Martin Münzberger

Wilhelmshaven - Etwas Luft im Abstiegskampf verschafften sich die WSSV-Volleyballerinnen in der Bezirksliga durch das 3:1 bei Teutonia Stapelmoor. Die STV-Männer wahrten ihre Mini-Chance auf die Meisterschaft durch einen Tiebreak-Erfolg in Wiesmoor.

Bezirksliga Frauen

Dem 3:0 im Heimspiel ließ der WSSV jetzt auch in Stapelmoor einen Dreier folgen. Die Gastgeber hatten zunächst einen überraschend deutlichen 3:0-Erfolg gegen Mit-Kellerkind Oldenburger TB III vorgelegt, dann allerdings ging ihnen etwas die Luft aus. Der WSSV startete mit zwei klaren Satzgewinnen (25:18, 25:15), bevor im dritten Durchgang trotz einer zwischenzeitlichen Führung und einem 19:19 der Faden verloren ging (20:25). Das 25:16 zum 3:1-Erfolg war dann an Deutlichkeit aber nicht mehr zu überbieten.

WSSV-Trainer Philipp Pech freute sich über ein gelungenen Debüt von Außenangreiferin Julia Braun, musste aber auch bereits im zweiten Satz den verletzungsbedingten Ausfall von Stammspielerin Jennifer Salbego verkraften.

WSSV: Abay, Braun, Döring, Dröge, Giesecke, Krischek, Özgür, Salbego, Wegmann.

Bezirksliga

Nach einem indiskutablen Auftaktsatz (9:15) gewannen die STV-Männer einen Durchgang klar (25:15), bevor sich in der Folge ein Spiel auf Augenhöhe entwickelte. Der dritte Durchgang ging dabei erneut an die Gäste (25:23), anschließend pritschte der STV aber bis zum 19:25 durchgängig der Musik hinterher – auch weil Wiesmoor nach einem Liberowechsel deutlich stabiler annahm.

Im Tiebreak wurde es dann hektisch, weil das Schiedsgericht etwas die Übersicht verlor. Der STV führt 7:2 und 11:8, dann aber wurde es noch einmal richtig eng. Beide Mannschaften wehrten Matchbälle ab, bevor der STV nach dem 18:16 in der „Verlängerung“ – ein Tiebreak normalerweise wird bis Punkt 15 gespielt – jubeln konnte.

Stetiger Punktesammler war beim STV Außenangreifer Florian Carius. Mehr Licht als Schatten verbreitete zudem Diagonalspieler Asael-Jannis Mandranis.

STV: Bertram, Carius, Filipov, Hauser, Mandranis, Münzberger, Pech, Radadiya.

Kreisliga

Die WSSV-Männer verbrachten beim 3:0 bei der VG Delmenhorst-Stenum V mehr Zeit im Auto als auf dem Feld. In einer einseitigen Partie dominierte das Team um Spielertrainer Nikita Subota, gewann nach nicht einmal einer Stunde Spielzeit mit 3:0 (25:11, 25:12, 25:23) und bleibt damit der vierten Mannschaft aus Delmenhorst/Stenum, die die Tabelle anführt, auf den Fersen.

WSSV: R. Litau, Tharu, Doden, Bätjer, Subota, Biseh, L. Litau.

Kreisklasse Frauen

Trotz der 1:3-Niederlage (18:25, 25:14, 15:25, 19:25) des WSSV II beim TuS Bloherfelde IV zeigte sich das Trainerduo Susanne Venker/Karl-Heinz Brinker mit der gezeigten Leistung hochzufrieden. Insbesondere im zweiten Satz nutzte das WSSV-Team die 81 Quadratmeter des gegnerischen Feldes voll aus und es gelang, sowohl mit überlegten Lobs als auch guten Angriffsschlägen zu punkten.

Viel Lob gab es auch vom Gegner für die saubere Technik der jungen Jadestädterinnen. Deutlich wurde aber auch, dass es in puncto Feldverteidigung noch Defizite gibt.

WSSV: Strackbein, Wall, Wagner, Gorski, Schulze, Bethke, Reinhardt, Mönck.

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