Wilhelmshaven/Friesland - Für das traditionelle „Palaismeeting“ des VfL Rastede hatten 39 Vereine knapp 300 Schwimmer für rund 900 Starts gemeldet. Drei heimische Vereine stellten mehr als 50 Teilnehmer.
SG Wilhelmshaven
20 Nordstädter aus dem A- und D-Kader gingen 83 mal auf Medaillenjagd und schwammen insgesamt 61 mal aufs Podest (36/16/9). Erfolgreichste Teilnehmer waren Philipp Esch, Mika Omland und Mika Rae Hörig mit jeweils fünf Goldmedaillen bei fünf Starts. Die größte Verbesserung seiner Meldezeit schaffte einer der jüngsten Teilnehmer – Jonta Gösta Becker (2014) war über 50 m Rücken genau 15,11 Sekunden schneller als gemeldet. Keno Maywald (Jahrgang 2007) erreichte vier neue Bestzeiten bei fünf Starts, unter anderem steigerte er sich um 2,57 Sekunden über 100 m Freistil.
Der Höhepunkt der Veranstaltung war zweifelsohne das Eliminierungsrennen über 50 m -Freistil. Hierfür qualifizierten sich die fünf Zeitschnellsten, für die SG schafften das Mika Omland und Mika Rae Hörig. In jedem Rennen schied immer der Letzte aus, so dass nach vier Rennen nur noch zwei Schwimmer um den Sieg kämpften. Nach packenden Rennen belegte Omland den dritten Platz und Hörig musste sich erst im Finale geschlagen geben. Lina Thomßen (WSSV) überstand zwei Rennen und holte Bronze.
Wilhelmshavener SSV
Im 23-köpfigen Kader waren die beiden Linas bei der Medaillenjagd am erfolgreichsten. Lina Thomßen (2001) und Lina Tönnies (2012) nahmen jeweils vier Goldmedaillen mit nach Hause. Lina Thomßen holte sich zudem noch über 50m Freistil Silber in der offenen Wertung. Jannika Hutter (2014) kam auf fünf Medaillen, zweimal Gold und dreimal Silber. Cataleya Szokolinski (2013) freute sich ebenfalls über zwei Siege und dazu eine Bronzemedaille. Lotta Feus (2012) und Emma Woogk (2015) sicherten sich jeweils einen kompletten Medaillensatz. Rune Schmitz (2013) kam auf einmal Silber und zweimal Bronze, Karma Moatafa und Avrin Sheko (beide 2011) bekamen jeweils eine Silbermedaille. Jakob Vollmeyer (2010) und Mila Engel (2013) freuten sich über einen dritten Platz.
Beim kindgerechten Abschnitt punktete Ben Schomburg (2017) mit drei Siegen. Felix Hutter freute sich über je eine Medaille von jeder Farbe. Lina Sophie Höpke bekam einmal Silber und Linnea Sophie Hiller eine Bronzemedaille.
Im Staffelwettbewerb der Jahrgänge 2010 und jünger belegte die 4 x 50m Lagenstaffel mit Jannika Hutter, Emma Woogk, Lotta Feus und Catleya Szokolinski den zweiten Platz. Ebenfalls Silber holte sich das 4 x 50 m-Freistil-Team (Karma Mostafa, Sheko Avrin, Jannika Hutter, Lina Tönnies). Bronze ging über 4 x 50 m an Cataleya Szokolinski, Lotta Feus, Lina Tönnies und Emma Woogk.
Heidmühler FC
Die Kleinsten – Robert Kaufmann, Luna und Leonardo Stüber, Lieke Vetter und Mintje Weerts (Jg. 2016 bis 2017) – verbesserte in nur fünf Wochen seit ihrem ersten Wettkampf ihre Zeiten zum Teil beachtlich. Insgesamt holte das HFC-Aufgebot bei 57 Starts 30 Mal Gold, 7 Mal Silber und zweimal Bronze.
Beim Eliminierungsrennen sicherten sich Svea Fellensiek (Jg. 2005) und Maximilian Esch (Jg. 2001) in jeweils vier hochspannenden Rennen die Pokale für die schnellste Schwimmerin und den schnellsten Schwimmer über 50m Freistil.
