Delmenhorst - Mit einem lauten „Hey, hey“ wurden am Donnerstagnachmittag die Schwimmer des Gymnasiums an der Willmsstraße am Delmenhorster Bahnhof begrüßt.

Eine große Gruppe bestehend aus Schülern sowie der stellvertretenden Schulleiterin Sabine Neddermeyer und den Sportlehrern, Juliane Hoffmann und Jan Möller, hatte sich schon vor Ankunft des Zuges mit einem bunten Glückwunschplakat auf den Bahnsteig gestellt. Um 14.14 Uhr war es so weit: Die neun Jungen der Gruppe kletterten aus dem Zug. Mit im Gepäck hatten sie Erfahrungen vom Bundesfinale des Sportwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin.

Dort war am Dienstag ihr großer Wettkampftag. In 50 Meter Freistil, Brust und Rücken musste jeder der neun Jungen aus Klasse sieben bis zehn im Einzelwettkampf antreten. Außerdem schwammen sie gemeinsam zwei Staffeln.

Insgesamt belegten sie den 13. Platz von 15 Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet. Für die Willms-Schwimmer ein Erfolg. „Das ist eine Sensation“, freute sich Sabine Neddermeyer.

Denn bei dem Wettkampf in Berlin hatten sich die Schüler gegen Sportgymnasiasten und Jugendprofis durchsetzen müssen. Besonderen Respekt hatten die Schüler vor den Gegnern aus Bayern und Berlin. „Aber man kennt das ja von höheren Wettkämpfen, dass gute Schwimmer dabei sind“, so Marc Hoffstedt aus der zehnten Klasse.

Trotzdem: „Jeder Einzelne hat seine Bestzeit um zehn Sekunden verbessert“, verkündete Reinhild Kluthe, die die Jungen gemeinsam mit Martin Kumpmann bei der Reise betreut hat. Es war übrigens die erste Schwimmergruppe der Jungen, die vom Gymnasium an der Willmsstraße zum Bundesfinale geschickt wurde.