Oldenburg - Einen Tag nach dem Duell der Baskets an diesem Sonnabend (20.30 Uhr, große EWE-Arena) mit den Basketball Löwen Braunschweig findet zwei Klassen tiefer das Duell zwischen den Nachwuchsteams der beiden Bundesligisten statt. Am Sonntag (18 Uhr, Sporthalle Haarenufer) empfängt die Baskets Akademie/OTB in der ProB die Herzöge Wolfenbüttel und hofft wie die favorisierten Erstliga-Basketballer auf einen Heimsieg.
Die Oldenburger sind zu Hause in zwei Partien bisher ungeschlagen und überzeugten mit tollem Zusammenspiel. Auswärts klappte es noch nicht so perfekt, wie Trainer Artur Gacaev zuletzt nach der Niederlage in Itzehoe bemängelte: „Wir haben es zu oft alleine probiert, statt den Ball laufenzulassen und uns gute Wurfmöglichkeiten herauszuspielen.“
Auf eigene Faust sollten es die „Akademiker“ am Sonntag nicht probieren. Wolfenbüttel (2:3 Siege) steht in der Tabelle hinter ihnen (3:2), verfügt aber über gefährliche Spieler – allen voran die „Klein-Groß-Kombination“ aus Demetrius Ward und Khalil Kelley, die bislang hervorragend funktionierte. Der kräftige Point Guard Ward (19,2 Punkte/4,6 Rebounds pro Spiel) ist Dreh- und Angelpunkt der Offensive, unter dem Korb räumt der athletische Center Kelley (20,2/8,6) auf.
Dazu kommen in Luis Figge, Constantin Ebert, Niklas Bilski und Lars Lagerpusch große deutsche Talente, die teilweise bereits im Erstliga-Team Verantwortung übernehmen. So könnte es passieren, dass Akteure wie Oldenburgs Jan Niklas Wimberg (steht im im Schnitt 5:09 Minuten auf dem Feld, wenn er in der Bundesliga spielt) und Marko Bacak (noch kein Profi-Einsatz) an zwei Tagen hintereinander den gleichen Gegenspielern gegenüberstehen.
Für Wimberg verliefen seine zwei bisherigen Saisoneinsätze im ProB-Team eher enttäuschend. Der 20-Jährige steht wie im Vorjahr vor der Problematik, größtenteils mit der Bundesliga-Auswahl zu trainieren, so dass bei Einsätzen mit dem Nachwuchsteam die Abstimmung fehlt. Zwei Siege am Wochenende würden auch ihm sicher gut tun.
