Kampe - Die mangelnde Beteiligung der Bevölkerung sowohl aus dem Ortsteil Kampe als auch Kamperfehn am Sportlerball und am Osterfeuer beklagte der Vorsitzende des Sportclubs Kampe/Kamperfehn, Holger Urban, auf der Mitgliederversammlung im Vereinsheim.

Dabei sei gerade der Sportlerball ein Höhepunkt im Vereinsleben. Solche Veranstaltungen prägten das Bild einer Dorfgemeinschaft und seien letztlich ein Zeugnis des Zusammenhaltes. Ohne Beteiligung der Menschen an den Veranstaltungen gehe das Dorfleben zu Ende. „Dann gibts in drei oder vier Jahren nichts mehr“, kritisierte Urban das Desinteresse.

Es gab aber auch Positives zu berichten. In seinem Jahresrückblick lobte Urban unter anderem den guten Besuch des Juxturnieres. Die Fackelwanderung für Kinder mit über 100 Mädchen und Jungen sei zufriedenstellend gewesen, und die Tannenbaumaktion brachte viele Spenden ein.

Neu gegründet wurde eine Theatergruppe, die mit großem Erfolg gestartet ist. Sein Dank galt auch allen Trainern, Betreuern und Helfern. Die Kindertanzgruppe umfasst 13 junge Tänzerinnen, die bei mehreren Jubiläen und Vereinsveranstaltungen auftraten, hieß es in dem Bericht weiter. Für Schiedsrichterobmann Pierre Macke berichtete Nadine Schütte, dass vier Schiedsrichter für den Verein aktiv seien. Herausragend sei dabei Sebastian Lampe, der mittlerweile auf höherer Fußballebene zur Pfeife greift.

„Leider kann im Herren-Fußballbereich für die kommende Saison nur eine erste Mannschaft gemeldet werden“, sagt Schütte. Im Jugendbereich kann keine F-Mannschaft mehr gemeldet werden. Die E-Jugend hat am OM-Cup teilgenommen. Vakant blieb an diesem Abend auch der Posten des Spieler- und Jugendobmannes.

Verabschiedet wurde eine Satzungsänderung. „Vor zehn Jahren haben die beiden Vereine für bessere Zeiten fusioniert. Wir stehen heute da, wie noch vor zehn Jahren “, so Urban.