Hude - Ihr Abstieg steht zwar schon länger fest, aber trotzdem haben die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg für die verbleibende Zeit in der 3. Liga noch ein Ziel ins Auge gefasst: „Wir wollen noch ein bis zwei Siege holen“, sagt HSG-Trainer Dean Schmidt vor den noch ausstehenden drei Partien.
Es ist ein ehrgeiziges Vorhaben, das sich der abgeschlagene Tabellenletzte da gesteckt hat, denn aus den bisherigen 19 Begegnungen weist Hude/Falkenburg gerade einmal zwei Punkte auf. Zumindest aber ein weiterer Sieg sollte durchaus realistisch sein, und den könnte sich die HSG bereits an diesem Sonntag sichern, wenn es in der Ganderkeseer Sporthalle (16.30 Uhr, Am Steinacker) zum Kellerduell gegen den Vorletzten Rostocker HC kommt. Die Hanseatinnen weisen nur zwei Zähler mehr und sind damit in Reichweite. Das durften die Huderinnen bereits in der Hinrunde erfahren, als sie in Rostock nur hauchdünn mit 23:24 verloren. „Es könnte wieder ein Spiel auf Augenhöhe werden“, glaubt Schmidt und rechnet gleichzeitig damit, dass seine Spielerinnen durch die knappe Hinspielniederlage zusätzlich motiviert sein werden.
Der HSG-Trainer hat für das Heimspiel aber nicht nur den ersehnten zweiten Saisonsieg im Visier – er denkt auch einen Schritt weiter. „Wir wollen zeigen, dass wir es können“, sagt Schmidt in Anspielung auf die unglücklich verlaufene Spielzeit. „Es ist wichtig, dass wir unsere Fans begeistern und sie mit einer guten Leistung sowohl für unser letztes Heimspiel in dieser Saison als auch für die kommende Spielzeit begeistern“, so Schmidt weiter.
Die HSG kann zwar auf die von ihrem USA-Trip zurückgekehrte Janna Müller wieder zurückgreifen, muss aber auf Franziska Bohlken, Pia Möller, Kristin Schulze, Sylwia Szymczyk und voraussichtlich auch auf Nadja Albes verzichten.
