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KarateLehrgang in Witttmund Sophie Wachter und Jana Messerschmidt zeigen, wie es geht

Wittmund - Ausdruck – die Augen müssen von oben nach unten schauen – Blickkontakt halten, auch wenn es unangenehm wird. „Ich mache das im Wettkampf gerne mit den Schiedsrichtern und gucke, ob die überhaupt anwesend sind. Ihr kennt das ja alle, manchmal hat man im Training auch einen Partner, bei dem denkt man, boah, dem will ich jetzt nicht in die Augen schauen“, sagt Sophie Wachter und lacht. Die Trainingsgruppe ist sofort von ihrer offenen Art angesteckt. Lachen, das macht Sophie Wachter gern, vor allem, wenn sie ihren Sport ausübt und ihr Wissen weitergeben kann. Egal, ob vor fünf oder fünfhundert Leuten.

Am vergangenen Sonntag war die zehnfache Deutsche Meisterin, fünffache Vizeeuropameisterin sowie ehemalige Weltmeisterin im Kata-Team zusammen mit der nicht minder erfolgreichen Karateka Jana Messerschmidt (15 Mal Deutsche Meisterin, 3 Mal Europameisterin und Vize-Weltmeisterin Kumite) für einen Lehrgang in der KGS-Sporthalle in Wittmund.

Nicht nur Bewegung

Karate ist für die 29-jährige Wachter aus Frankfurt am Main nicht bloß eine reine Abfolge von Bewegungen. Präzision, Ausstrahlung, Komplexität, das Tänzerische – sicherlich könnte sie noch viele weitere Aspekte einbringen, wenn sie die Zeit dazu hätte. Doch die Pausen in der KGS-Sporthalle sind kurz, die vielen Kinder warten ungeduldig auf die beiden Super-Stars des Karate und saugen auf, was die beiden Spitzensportlerinnen vermitteln.

Auch Jana Messerschmidt ist nicht nur hintergründig anzumerken, wie sehr sie ihren Sport liebt. Schon im Alter von zweieinhalb Jahren begann sie ihre Ausbildung. „Komplexität aber auch Flexibilität“ sind für sie Besonderheiten der Kampfkunst. „Man kann von 3 bis 80 Jahren Karate lernen. Und wir unterscheiden uns nur in den Gürtelfarben. Dahinter steckt immer der Mensch“, erklärt sie. Ob als Breitensport, Gesundheitssport oder Leistungssport: „Es kommt immer drauf an, wo man hin will. Man braucht nicht zwangsläufig das besondere Talent für Karate“, findet die in Köln lebende und in Duisburg trainierende Kader-Athletin des Deutschen Karate Verbandes (DKV).

Mehr Teilnehmer erhofft

Tatsächlich sind die Sportler, die beim Lehrgang in Wittmund an den Lippen der beiden Karateka hängen, in der Altersstruktur komplett gemischt. Auch wenn es ein paar mehr hätten sein dürfen, wie Lehrgangsorganisator Danjel Hirsch vom MTV Wittmund ein wenig enttäuscht, aber nicht entmutigt zugibt.

Thomas Van Lengen
Thomas Van Lengen Redaktionsleitung Sport, Jeversches Wochenblatt, Wilhelmshavener Zeitung
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