Oldenburg - Beim obligatorischen Mannschaftsfoto vor dem WM-Auftaktspiel gegen Japan hat die deutsche Nationalmannschaft ein Zeichen gegen die FIFA gesetzt. Der Weltverband hatte im Vorfeld das Tragen der „One-Love“-Kapitänsbinde untersagt und sogar mit Sanktionen gedroht, sollte Manuel Neuer doch damit auflaufen.
Beim Mannschaftsfoto vor Anpfiff hielten sich alle Nationalspieler demonstrativ den Mund zu. Auf Twitter schrieb der DFB dazu: „Wir wollten mit unserer Kapitänsbinde ein Zeichen setzen für Werte, die wir in der Nationalmannschaft leben: Vielfalt und gegenseitiger Respekt. Gemeinsam mit anderen Nationen laut sein. Es geht dabei nicht um eine politische Botschaft: Menschenrechte sind nicht verhandelbar. Das sollte selbstverständlich sein. Ist es aber leider immer noch nicht. Deshalb ist uns diese Botschaft so wichtig. Uns die Binde zu verbieten, ist wie den Mund zu verbieten. Unsere Haltung steht.“
Die Reaktionen im Internet dazu fielen gemischt aus. Ein Überblick.
