In der vergangenen Woche hatte es bei den Bundesligisten Wilhelmshavener HV und VfL Oldenburg richtig gerumst. Mit Pfiffen hatten die Fans die peinlichen Darbietungen des WHV im Pokal gegen Flensburg (21:40) quittiert. In Oldenburg hatte die Liga-Pleite gegen Trier (23:27) zum Rauswurf der Handballstars Irina Pusic und Milica Danilovic geführt.

Die Männer standen am Wochenende gegen das Topteam Kronau-Östringen eindrucksvoll wieder auf, spielten für ihren Trainer Michael Biegler und sendeten ein eindeutiges Zeichen an das immer unruhiger werdende Umfeld.

Und die Frauen? Sie scheinen die Zeichen der Zeit erkannt zu haben. Die vermeintlichen Unruhestifterinnen wurden entlassen. Aber wirklich Ruhe wird beim VfL erst wieder einkehren, wenn außer allen süßen Lippenbekenntnissen auch die Resultate stimmen. Die Oldenburgerinnen stecken mitten im Abstiegskampf. Die nächsten Wochen werden zeigen, wie belastbar der neu beschworene Teamgeist und das mühsam gekittete Verhältnis zwischen Trainer und Mannschaft sind.

Den Autor erreichen Sie unter Bals@infoautor.de