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NWZonline.de Sport

Wollen in der Natur leben und segeln

08.03.2010

Frage: Herr Janssen, der Regionalverband Segeln Weser-Ems hat auf seinem Seglertag in Aurich die Ausweisung des Wattenmeeres zum Weltnaturerbe ausdrücklich begrüßt – ohne wenn und aber?

Janssen: Wie sehen dadurch keine Einschränkung unserer Interessen. Mit der Regelung, jeweils drei Stunden vor und nach Hochwasser segeln zu dürfen, haben wir uns arrangiert. Mit der Anerkennung als Weltnaturerbe wird im Wattenmeer noch mehr festgeschrieben, als es ohnehin schon ist – und das ist gut für uns Segler. Auch wir sind Naturschützer, die auch künftig in der Natur leben und segeln wollen.

Frage: Also gibt es bei den Seglern keine Probleme?

Janssen: Aber sicher doch. Probleme bereiten uns vor allem die Fahrwasservertiefungen in der Weser und in der Ems. Dadurch gelangt immer mehr Schlick an die Küste, der sich dort, in den Hafeneinfahrten und in den Häfen selbst ablagert. Wir müssen zum einen auf eigene Kosten ausbaggern, zum anderen aber führen diese Probleme auch dazu, dass wir Segler verlieren, die in die Niederlande abwandern.

Frage: Mit der Inbetriebnahme des Jade-Weser-Ports wird die Schifffahrt weiter zunehmen . . .

Janssen: . . . und unseren Bewegungsraum einschränken. Diese Entwicklung können und wollen wir aber nicht aufhalten. Da haben die wirtschaftlichen Interessen auf jeden Fall Vorrang. Wichtiger ist, dass die Muschelzuchtgebiete an der Küste, geplant von Unternehmen aus Schleswig-Holstein, nicht weiter ausgedehnt werden.

Thema: Wassersport an der Küste

Jonny Janssen, Vorsitzender des

Regionalverbandes Segeln Weser-Ems

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