Wildeshausen - „Wasser marsch!“, hieß es am Montag im Wildeshauser Krandelstadion. Der grüne Rasen wird – wie berichtet – von den Larven des Gartenlaubkäfers heimgesucht. Die Engerlinge zerstören den Rasen und locken gleichzeitig Rabenvögel an. Um die Sanierung vorzubereiten, wässerten Ottmar Jöckel, Fußball-Abteilungsleiter des VfL Wittekind, Platzwart Uwe Kricke und VfL-Jugendwart Keno Hagedorn am Montag die Fläche.

Ursprünglich sollten an diesem Dienstag so genannte Nematoden (Fadenwürmer) in den Boden eingebracht werden, die die gefräßigen Schädlinge zerstören sollen. Dazu bedürfe es einer gewissen Feuchtigkeit. „Leider verzögert sich die Lieferung der Nematoden um eine Woche“, sagte Krandel-Verwalter Wolfgang Sasse. Verwaltung, Politik, Feuerwehr und VfL ziehen bei der Bekämpfung der Engerlinge an einem Strang. „Der Bauhof bringt technisches Know-how ein“, so Fachbereichsleiter Hans Ufferfilge. Zu den Kosten wollte er sich zunächst nicht äußern.