Würzburg - Die EWE Baskets Oldenburg haben s.Oliver Würzbug am Ostersonntag ordentlich Eier ins Nest gelegt. Das Team von Trainer Mladen Drijencic setzte sich in Unterfranken deutlich mit 116:66 (48:32) durch. Für die Oldenburger war es der 20. Sieg in der laufenden Basketball-Bundesliga-Saison. Die Baskets festigten damit ihren vierten Tabellenplatz, der das Heimrecht in den Playoffs bedeutet.
Bester Werfer bei den Gästen war Keith Hornsby mit 25 Punkten. Einen Einstand nach Maß feierte zudem ein Baskets-Zugang.
Erster Auftritt von Gabric
In Würzburg stand natürlich der nachverpflichtete Tomislav Gabric im Blickpunkt, den die Oldenburger kurz vor der Partie am Ostersonntag der Öffentlichkeit präsentierten. Den 25-Jährige lotsten die Baskets von Enea Astoria aus der ersten polnischen Liga an die Hunte. Der kroatische Nationalspieler soll bei den Oldenburgern den verletzungsbedingten Ausfall von Nathan Boothe auffangen und stand in Bayern gleich im Kader – für die Startformation reichte es aber noch nicht.
Zweieinhalb Minuten vor der Ende des ersten Viertels kam der neue Mann der Baskets schließlich zu seinem ersten Einsatz im Oldenburger Trikot. Und Gabric zeigte gleich, dass er ein unangenehmer Verteidiger ist, der seinen Gegner eng deckt und intensiv verteidigt – und werfen kann er auch noch. Der 25-Jährige stand gegen die Unterfranken 18:29 Minuten auf dem Parkett und legte gleich mal 20 Zähler auf und versenkte dabei sechs Dreier.
Oldenburg nimmt im zweiten Viertel fahrt auf
In den Anfangsminuten hielten die Gastgeber noch ordentlich mit und fanden immer wieder Lücken in der Oldenburger Defensive. Auch im Verlauf des ersten Viertels konnten sich die Baskets nicht wirklich absetzen – Würzburg blieb zunächst in Schlagdistanz. Die Gäste gingen mit einer 24:19-Führung in die zweiten zehn Minuten.
Nach der Viertelpause kam der Baskets-Motor dann aber langsam auf Betriebstemperatur. Mitte des Viertels zogen die Oldenburger auf 13 Punkte davon (38:25/14. Minute). Das Drijencic-Team übte viel Druck auf die Würzburger aus und provozierte so schon vor der Halbzeitpause 13 Ballverluste. Den Gastgebern gelang in dieser Phase nicht mehr allzu viel. Mit einer komfortablen 48:32-Führung gingen die Gäste in die zweite Hälfte.
Trainingsspiel in Würzburg
Die Oldenburger blieben auch nach der Pause engagiert und hatten einen bestens aufgelegten Kapitän in ihren Reihen. In nicht mal 15 Minuten Einsatzzeit erzielte Rickey Paulding bis zur Mitte des dritten Viertels 18 seiner insgesamt 20 Punkte. Würzburg hingegen blieb zu harmlos, um die Baskets wirklich in Gefahr zu bringen. Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt bereits entschieden. Die Partie gegen die Unterfranken glich zeitweise einem Trainingsspiel. Oldenburg ging mit einem Vorsprung von 34 Zählern ins Schlussviertel (78:44).
Würzburg gab sich aber nicht auf und kämpfte mutig weiter. Oldenburg brachte dies aber nicht zum Wanken, die Baskets brachten den deutlichen Sieg souverän nach Hause.
