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Benefizturnier Größter Gewinner ist die Krebshilfe

Wüsting - Wenn die Hände zittern, wird es schwer. Und die Aufregung von Bianca Köster, die im großen Wüstinger Jakkolo-Turnier in diesem Jahr mit Moritz Tschörtner im Supercup-Finale stand, war dann wohl doch etwas zu groß. Am Ende schaffte es der routinierte Spieler vor ihr, Frank Oltmanns und Navina Lüschen auf den 1. Platz.

Mit einem äußerst stimmungsvollen Finalabend, vielen Gästen und einer riesigen Spende endete das diesjährige Jakkolo-Turnier im Gasthof Buchholz. 134 Einzelpersonen und 335 Mannschaften traten dazu im Vorfeld vom 16. bis zum 22. März an, um möglichst zielsicher ihre Scheiben über das Brett zu schubsen. Die bislang 312 000 Euro Reinerlös, die Horst Köster durch seine seit 1981 organisierten Benefizveranstaltungen zugunsten der Deutschen Krebshilfe erwirtschaftete, dürften sich dank der diesjährigen Spendenbereitschaft von Teilnehmern, Gästen und Sponsoren nun um weitere 10 000 Euro erhöht haben.

Sportliche Freundschaft

Eine innige Freundschaft zwischen Deutschland und den Niederlanden auf sportlichem Gebiet – ja, das gibt es wirklich. Allerdings nicht im Fußball, sondern beim Jakkolo, einer Sportart, die im Nachbarland sehr beliebt ist, scherzte Horst Köster bei der Begrüßung der Abschlussveranstaltung. Landrat Carsten Harings hatte die Schirmherrschaft des Turniers übernommen und gehörte genauso zu den Gästen wie Hudes Bürgermeister Holger Lebedinzew, dessen Hatter Kollege Christian Pundt, FDP-Bundestagsmitglied Christian Dürr und der SPD-Landtagsabgeordnete Axel Brammer.

Gerne nutzte Silvia Rottland die Gelegenheit, sich für das riesige Engagement von Horst Köster und seinen Mitstreitern zu bedanken. Die Vertreterin der Deutschen Krebshilfe betonte, dass die Diagnose Krebs stets ein schwerer Schock sei, der die Betroffenen aus ihrem Lebensalltag herausreißt. 500 000 Menschen, zu denen 2000 Kinder und Jugendliche gehören, erkranken jedes Jahr neu an Krebs. Um die Forschung voranzutreiben und Betroffene und deren Familien besser versorgen zu können, sei die Stiftung auf Spenden angewiesen, da sie ohne öffentliche Gelder auskommen muss.

Schönes Showprogramm

Den amüsanten Auftakt des Abends machte Dirk Scheffel, der nicht nur blind sein Xylofon beherrschte, sondern auch mit Luftballon und Mundharmonika einen Dudelsack improvisieren konnte. Für beste Unterhaltung sorgten der Schützenverein Tweelbäke mit einem Sketch und die Hip-Hop Gruppe von Kira Grunenberg. Absolut akrobatisch war die Bodenturnkür des Duos SimKat.

Als Bayern-Fan outete sich Ralf Felsmann. Für 300 Euro erhielt er bei der Versteigerung des Trikots mit originalen Unterschriften den Zuschlag. 357,50 Euro, 358,70 Euro und am Ende waren es 360 Euro, die Auktionator Marco Grauer für das Nationaltrikot mit Autogrammen aus Carsten Harings für den guten Zweck heraus kitzeln konnte. 540 Euro war Axel Brammer ein Gemälde von Otto Walkes wert. Zusammen mit den 3136,62 Euro Turniererlös, Einnahmen aus Verlosung oder Spenden des Finalabends werden so wieder rund 10 000 Euro für die Krebshilfe zusammenkommen, weiß Organisator Köster aus Erfahrung.

 Als Sieger der Paarwertung wurden Gunnar und Michaela Lund geehrt. In der Vereinswertung hatten die Sportsfreunde Wüsting die Nase vorn, bei der kommunalen Wertung die Gemeinde Ganderkesee, in der Mannschaftswertung die DSV Erdnocken Hude, in der Landvolkwertung die Landfrauen Tweelbäke, in der Firmenwertung die Firma Eismann, bei den Schützenvereinen Altmoorhausen-Hemmelsberg und in der Einzelwertung Moritz Tschörtner. Der Pokal für das beste Kinderteam ging an Buchholz Junior. Im Schulwettkampf siegte das Gymnasium Bad Zwischenahn, in der Einzelwertung unter zehn Jahren Jelle Möller und bei den unter 14-Jährigen Samuel Harms. Ingo Lange belegte in der Prominentenwertung den 1. Platz. Der Wöschenlanner Heimatverein war Bester unter den Bürgervereinen und Silvio Blow aus Leeuwarden in der internationalen Einzelwertung. Der DVS Leeuwarden war der Sieger in der internationalen Wertung.

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