WüSTING - WÜSTING - Seit gestern Nachmittag hat die neue Sporthalle der Sportfreunde Wüsting/Altmoorhausen einen ebenso zeitgemäßen wie richtungweisenden Namen: Sie heißt „Sport-Arena Wüsting“. Dieser Name wurde aus rund 150 Einsendungen, die beim Verein als Vorschläge eingegangen waren, ausgewählt. Als Vorsitzender Ingo Langkrär im Rahmen der gestrigen Einweihungsfeier das Geheimnis um die Namensgebung lüftete, gab es großen Beifall der etwa 500 Besucher.

Bürgermeister Axel Jahnz sagte in seinem Grußwort: „Diese Halle hat Wüsting gebraucht und verdient.“ Mit diesem 1,2 Millionen teuren Projekt und anderen Sportstätten werde deutlich, dass „wir eine sportfreundliche Gemeinde sind“. In Wüsting sei jetzt ein Netz gespannt zwischen Kindergarten, Schule und Vereinen. Und: „Im nächsten Jahr erhalten Sie (die Einwohner) als Rabatt noch einen neuen Sportplatz“.

Landrat Frank Eger, der einen Fußball mitgebracht hatte, meinte: „Hut ab vor einem gelungenen und funktionalen Werk“. Es verbessere die Lebensbedingungen, die „auf dem Lande“ genau so wichtig seien wie in der Stadt. Dazu gehörten Sporthallen, denn man müsse etwas für Kinder und Jugendliche tun, damit sie vor Ort Sport treiben könnten.

Wie Ingo Langkrär dankte Bürgermeister Axel Jahnz dem Rat der Gemeinde Hude, dem Landkreis Oldenburg und dem Kreissportbund als Geldgeber. An den Kosten beteiligten sich die Gemeinde Hude mit 800 000 Euro, der Landkreis Oldenburg mit 100 000 Euro und der Kreissportbund mit 103 000 Euro. Den Rest von rund 250 000 Euro erwirtschafteten, so Langkrär, die Sportfreunde durch eine Vielzahl von Eigenleistungen, den Verkauf von Bausteinen (diese können auch weiterhin erworben werden) und durch Spenden.

Auch künftig gibt es für die Sportfreunde noch viel zu tun. So müssen in nächster Zeit in Oberhausen Ausgleichsflächen geschaffen werden und bei der Halle die Außenanlagen gestaltet werden. Da wird auch eine Rosskastanie ihren Platz finden, die die Gemeinde Hude als Geschenk gestiftet hat. Ein Dank Langkrärs galt auch dem Architekten Sven Decker, den Handwerkern sowie den Nachbarn, die die Halle zur Feier des Tages mit Girlanden und einem bunten Kranz geschmückt hat.

Im Laufe des Nachmittags führte Marco Grauer durch ein vierstündiges Programm, das einen bunten Querschnitt der Vereinsarbeit vom Kind bis zur Seniorin bot. Großen Anteil daran hatte die Übungsleiterin Elsbeth Schweers mit ihren Turn- und Gymnastikgruppen. Eine Street-Dance-Gruppe von Petra Döhle, die als Oma und Opa verkleidete Kindervolkstanzgruppe von Inge und Uwe Ramke mit „Dance up de Deel“ und nicht zuletzt die Wüstinger „Wackeltenöre“ rundeten das Programm ab.