WüSTING - Bereits zum zweiten Mal hat am Mittwoch das DFB-Mobil bei den Sportfreunden Wüsting/Altmoorhausen einen Stopp eingelegt. Diesmal setzten die beiden lizenzierten DFB-Trainer Jörg Beckmann und Antje Baumann aber andere Schwerpunkte. Das ergab sich fast schon von allein – nämlich dadurch, dass diesmal in der Sportarena Hallenfußball trainiert wurde. Also waren natürlich auch ganz andere Sportgeräte im Einsatz.
13 Jungs der E2-Jugend kickten voller Motivation nach Anleitung der DFB-Trainer, ihre Betreuer Eike Schulz, Olaf Voigt und Jugendfußball-Abteilungsleiter Wilfried Tews holten sich ganz nebenbei praktische Tipps und Anregungen. Genau so hatten sich die Trainer des Deutschen Fußball-Bundes das auch gedacht. „Wir wollen etwas machen, was auch hängenbleibt. Es soll den Kindern Spaß machen, und die Trainer sollen informiert werden“, fasste der Oldenburger Jörg Beckmann die Ziele des DFB-Mobils zusammen. Der Deutsche Fußball-Bund möchte die Betreuer des Fußball-Nachwuchses motivieren, sich selbständig weiterzubilden und dabei auf die eigenen Angebote aufmerksam machen.
Am Mittwoch konzentrierten sich die jungen Spieler und die Trainer ganz auf die Praxis. Den theoretischen Teil hatten sie schon im Sommer durchgenommen. Das Demonstrations-Training sollte vor allem eines: den Kindern Spaß am Fußball geben. Dabei hatten die Trainer Grundsätzliches im Blick. Körperbeherrschung und Koordination waren bei den Übungen zentral. Um beides zu trainieren, stellten Jörg Beckmann und Antje Baumann zum Beispiel Langbänke als Hindernisse auf. Ganz zum Schluss gab es ein Turnier.
Wilfried Tews und seine Frau Marion, die ihn bei seiner Arbeit unterstützt, waren es, die das DFB-Mobil nach Wüsting geholt haben. „Als das DFB-Mobil im Sommer da war, hatte uns das damals schon sehr zugesagt“, meint Wilfried Tews. Jede Menge Tipps habe er mitnehmen können und mittlerweile auch umgesetzt. Etwa, wie man mit 30 Kindern ein Training gestaltet, das jeden berücksichtigt. Oder wie man ihnen das Ballgefühl schon beim Aufwärmen beibringt. „Und auch für die Kinder ist das natürlich was Besonderes, wenn das DFB-Mobil kommt“, betont Wilfried Tews.
