WüSTING - Wie in der Bundesliga geht es auch für die Fußballerinnen der SF Wüsting-Altmoorhausen in der Regionalliga Nord in eine englische Woche. Zunächst erwartet der Aufsteiger am Donnerstag um 20 Uhr am Sportplatz an der Schule im vorletzten Heimspiel der Saison den TV Jahn Delmenhorst zum Nachbarschaftsduell, ehe am Sonntag um 15 Uhr die Auswärtspartie bei der Reserve des Hamburger Sportvereins auf dem Plan steht.
Für die Grün-Weißen geht es in der Schlussphase der Saison um wichtige Punkte gegen den Abstieg. Nachdem in der letzten Partie gegen den TSV Havelse die Führung in den letzten fünf Minuten des Spiels leichtfertig hergeschenkt wurde, soll nun der zweite Heimsieg der Saison endlich folgen. Durch die 2:1-Niederlage gegen Havelse fielen die Sportfreundinnen auf den vorletzten Tabellenrang zurück. „Wir haben wenig zu verlieren, aber ein Unentschieden reicht uns eigentlich nicht“, sagt SF-Trainer Ralf Eilenberger.
Und nun ist im Nachholspiel der TV Jahn zu Gast, der nach ordentlichem Saisonstart bis ins untere Tabellendrittel durchgereicht wurde. „Bei Jahn dürfte die Angst größer sein, am Ende der Saison noch ganz unten reinzurutschen“, so Eilenberger. Seit sechs Spielen warten die Delmenhorster auf einen Sieg und sind mittlerweile nur noch sechs Zähler vor Wüsting und einem direkten Abstiegsrang entfernt. Im Hinspiel besiegte der Tabellenneunte die SF Wüsting mit 4:0, aber nun sieht der SF-Coach sein Team besser gewappnet: „Wir haben uns während der Saison gesteigert, müssen jedoch die Spiele konsequenter zu Ende spielen.“ Dabei vertraut Eilenberger auf die gleiche Startformation, die sich gegen Havelse bis auf die Schlussphase bewährt hat. Britta Restemeyer, Sonja Meyer und Ina Eilers kommen nach ihren Verletzungen immer besser in Tritt, doch fehlt die nötige Kraft für einen längeren Einsatz.
Auch im Hinblick auf die Partie am Sonntag in Hamburg sieht Eilenberger keine Probleme durch die kurze Regenerationsphase zwischen den einzelnen Begegnungen: „Die beiden Spiele sind wichtige Spiele und wir kommen mit den zwei Tagen Pause gut klar.“
