Jever - Mit dem letzten Aufgebot angetreten, mussten sich die Verbandsliga-Handballer der HSG Delmenhorst bei der HG Jever/Schortens mit einem 27:27 (15:12) zufrieden geben. Die Gäste spielten fast über die gesamte Spielzeit nur mit acht Feldspielern, darunter mit Routinier Jens Hafemann als Kreisläufer sogar ein Akteur aus der dritten Mannschaft der HSG. Hafemann hielt als Abwehrchef die Deckung sehr gut zusammen, bis er drei Minuten vor dem Abpfiff nach der dritten Zeitstrafe disqualifiziert wurde. Im Angriff war es vor allem den Toren von Tobias Schenk zu verdanken, dass Delmenhorst in der ersten Halbzeit nach dem 8:8 (18. Minute) in Führung ging.
Noch besser begann der zweite Abschnitt, denn die HSG baute ihren Vorsprung schnell auf 17:12 aus. Mit sieben Toren in Folge konnten die Friesländer das Blatt jedoch wenden (17:19/40.). Die Delmenhorster gaben sich jedoch nicht auf und erzielten trotz Unterzahl durch Tobias Schenk das 27:26 (58.). Nach dem erneuten Ausgleich fielen keine weiteren Tore mehr.
