Zetel - Was tut eigentlich ein Bezirksvorsteher? Das Wichtigste: Er fühlt sich verantwortlich. Die Bezirksvorsteher der Gemeinde Zetel haben ein Auge darauf, ob in ihrem Gebiet ein Bürgersteig dreckig oder ein Gully verstopft ist, ob Straßenschilder vergilben oder Äste zu dicht an die Straße wachsen. Sie werden „kleine Bürgermeister“ genannt, weil sie sich auch im Namen ihrer Nachbarn für ihre Bezirke einsetzen. Um dieses Engagement zu würdigen, hat die Gemeinde Zetel zum Jahresausklang ihre Bezirksvorsteher zum Dankeschön-Essen eingeladen.
Fast alle Bezirksvorsteher sind Männer – bis auf Helga Ulferts. Als einzige Frau betreut sie gleich 600 Haushalte in ihrem Bezirk Zetel-Süd. Schon seit 2003 ist sie Ansprechpartnerin für ihre Nachbarn und vertritt deren Interessen im Rathaus.
Die Bezirksvorsteher sind außerdem dafür zuständig, Bescheide der Gemeinde an die Haushalte zu verteilen. Im Januar haben sie die Grundabgabenbescheide und die Veranstaltungskalender verteilt, im April haben sie dann die Wahlbenachrichtigungskarten für die Europawahl in die Briefkästen geworfen. Bürgermeister Heiner Lauxtermann dankte allen „kleinen Bürgermeistern“ für ihren Einsatz.
Die Bezirksvorsteher: Karl-Heinz Gerdes (Astederfeld), Manfred Thomas (Bohlenberge 1), Klaus Duckhorn (Bohlenberge 2), Gerhard Jürgens (Bohlenbergerfeld), Gerhard Dittel (Collstede und Neuenburg-Süd), Herbert Hullmeine (Driefel), Hajo Meenen (Ellens), Hans Meine (Fuhrenkamp, Ruttel, Ruttelerfeld), Dietmar Biehl (Klein-Schweinebrück), Gerhard Dittel (Neuenburg-Nord), Klaus Bullmann (Neuenburg-Ost), Manfred Hilbers (Neuenburg-West), Gerd Köster (Neuenburgerfeld), Fritz Eggers (Schweinebrück), Horst Schumacher (Zetel-Mitte), Heinz Grone (Zetel-Nord), Wilhelm Ackermann (Zetel-Ost A), Hans-Friedrich Lüers (Zetel-Ost B), Helga Ulferts (Zetel-Süd), Fritz Eggers (Zetel-West).
