Zetel - Es hat etwas gedauert, bis der Tennisverein Zetel fit für die Saison war: nicht nur wegen der Corona-Verordnungen, sondern auch wegen wichtiger Instandsetzungsarbeiten – die nur mit Abstand und unter Einhaltung der Kontaktsperre ablaufen konnten. Jetzt aber öffnet der Tennisverein am Sonntag, 7. Juni, zwei Tennisplätze für den Sportbetrieb. Los geht es um 11 Uhr auf der Tennisanlage am Urwald an der Oldenburger Straße.

Weil es an der Beregnungsanlage einen Wasserschaden gegeben hatte, musste das Team um Silvio Wiese, den Vorsitzenden Ernst Reiner Linden, Rolf Gribbe und Günther Buhr ordentlich anpacken, damit die Plätze wieder bespielbar sind. Das ging aber in der Corona-Krise nur mit Einschränkungen und dauerte daher entsprechend länger. Doch nun ist es geschafft, die Tennisplätze sind in gutem Zustand und zwei werden ab Sonntag geöffnet. Weitere zwei Plätze werden noch in diesem Monat fertiggestellt.

„Die Sportanlage ist entsprechend unserem Hygienekonzept nur Mitgliedern und deren persönlichen Gästen nach den Vereinsregeln vorbehalten“, sagt der Vorsitzende Ernst Reiner Linden. „Das Vereinsheim muss bis auf die Toiletten geschlossen bleiben. Somit ist das Duschen und die Nutzung der Räume nicht gestattet. Nur eigene Getränke zum eigenen Verbrauch sind erlaubt. Gespielt wird mit eigenen Bällen und eigenen Schlägern. Ein Schlägertausch oder Abgabe an einen anderen Spieler ist nicht möglich. Desinfektionsmittel sind auf der Anlage nutzbar“, erklärt Linden. „Wenn von Seiten der Behörden nichts entgegensteht, kann auch die Jugend ab Montag wieder mit dem Training unter Leitung unseres Trainers Fabian Buß starten.“ Auch dabei seien die Hygieneregeln zu beachten. Persönliche Trainingseinheiten können persönlich mit den Trainer abgesprochen werden. Zuschauer haben auf der Tennisanlage zunächst keinen Zutritt.

Der Tennisverein bittet darum, „dass bei Nutzung der Sportanlage peinlichst auf die behördlichen Anordnung sowie die Platz- und Clubordnung geachtet wird, damit der Sportbetrieb bald wieder in normale Bahnen kommt und nicht wegen Unachtsamkeit gegebenenfalls geschlossen werden muss“, schreibt Ernst Reiner Linden.