ZETEL - In der Volleyball-Bezirksliga traten die Aufsteiger der Frauen- und Männer-Mannschaften des TuS Zetel in einem kombinierten Heimspieltag gegen ihre Gegner aus Nordenham, Wiesmoor, Elsfleth und Bümmerstede an. Für die Männer galt es, die eindrucksvolle Serie von drei Siegen fortzuführen, die Frauen wollten ihre letzte, unglückliche Niederlage vergessen machen.
Lange Ballwechsel
Im ersten Spiel der Frauen präsentierte sich Nordenham stärker als erwartet. Das Spiel wurde durch lange Ballwechsel, eine gute Feldabwehr des Gegners aber auch starke Angriffskombinationen der Zetelerinnen bestimmt. Nach dem Gewinn des ersten Satzes gaben die TuS–Spielerinnen jedoch Satz zwei und drei durch zu viele individuelle Fehler ab. Nach einer Spieldauer von rund 100 Minuten hatte Zetel trotzdem das Spiel knapp mit 3:2 gewonnen.
Größere Reserve
Im zweiten Spiel präsentierten sich Zetel und der Gegner aus Wiesmoor kampf- und spielstark. Besonders im ersten Durchgang wurde kein Ball verloren gegeben. Im dritten Satz verließen die Zetelerinnen die Kräfte und die Fehler häuften sich. Wiesmoor, im Gegensatz zu Zetel mit vier Auswechselspielerinnen angereist, nutzte diesen Vorteil für sich und gewann das Spiel aufgrund der größeren Reserven mit 3:1.
Die Männer traten zuerst gegen den Gegner aus Bümmerstede an. Von Spielbeginn an ließen die Zeteler keinen Zweifel daran, wer Herr in der Halle war. Von Anfang an kombinationssicher agierend ließ Zetel den Gegner nicht in sein Spiel kommen. Reihenweise scheiterte Bümmerstede am starken Zeteler Block. Souverän wurden die drei Sätze gewonnen. Die Nagelprobe ihrer bisherigen herausragenden Leistungen mussten die Zeteler gegen die im Kampf um die Meisterschaft hoch eingeschätzten Spieler aus Elsfleth abliefern. Dies gelang den Spielern um den nahezu fehlerfrei spielenden Ferdinand Bruns in beeindruckender Art und Weise. Mit viel Durchschlagskraft im Angriffsspiel, sicherer Abwehr und raffiniertem Spielaufbau konnte Elsfleth trotz erheblichem Widerstand knapp aber sicher auf Distanz gehalten werden. Die außergewöhnliche Leistung wurde auch durch den Trainer aus Elsfleth neidlos anerkannt; mit sportlicher Fairness konstatierte er: „Ihr wart einfach besser als wir“.
